Wie Selbstliebe wächst & wir jeden dabei mitnehmen wollen

16. Oktober 2014

Bitte beachte: Ältere Artikel von mir können überholt sein. 1) Bis Februar 2017 ging ich davon aus, Liebe sei ausschließlich eine Tätigkeit. Ich glaubte, nur ich selbst könne meine Liebe machen. Heute weiß ich: Liebe ist und war zugleich immer schon da, und wird immer da sein, in mir und in der Welt. 2) Bis Juni 2017 hielt ich monogame Beziehungen für überholt und Polyamorie für das überlegene Modell. Heute weiß ich: Bevor ich mit vielen Frauen tiefe Beziehungen eingehen kann, muss ich es überhaupt erstmal mit einer Frau schaffen... 3) Bis August 2017 wollte ich alles an Menschen unterschiedslos annehmen. Heute weiß ich: Nicht alles ist Licht. Tief in uns kann es auch Muster geben, mit denen wir uns und anderen schaden und die es darum auszuschalten gilt. — Manuel

Move Meta funktioniert, auch schon zu dritt! Unser Abend gestern in Bochum war dadurch sehr intensiv, weil wir uns auf das fokussieren konnten, was uns allen besonders wichtig war. Vor allem: Wie verliere ich die „Ansprechangst“, auf andere zuzugehen? Aus eigener Erfahrung weiß ich: Nur dann, wenn ich aus mir selbst heraus eine tiefe Freude empfinde, habe ich anderen etwas zu geben – und kann sie voll Freude für mich gewinnen. Alles andere ist Bedürftigkeit, und deren Ergebnis ist völlig zu Recht: Ansprechangst. Ginge ich ohne Liebe auf andere zu, so hätte ich schließlich nichts zu geben. Mein Körper weiß das, und hindert mich daran, es überhaupt zu versuchen. Und letzten Endes: Wie soll jemand anders mich lieben, wenn ich es schon selbst nicht kann?

Für mich ist deshalb klar: Erst baue ich in mir diese tiefe Freude auf, welche ich Selbstliebe nenne – dann kann ich andere damit für mich gewinnen. Die Angst verschwindet also erst dadurch, dass ich tiefste Freude lerne. Klar: Solange in mir keine Freude herrscht, herrscht irgendetwas anderes! Daraus ergab sich natürlich prompt die Frage: Wie komme ich dahin, wie lerne ich dieses Gefühl der Selbstliebe? Und meine Antwort darauf war: das Tonnengleichnis! Selbstliebe ist nämlich nicht nur ein Gefühl, sondern zuallererst einmal eine Tätigkeit: Selbst lieben. (Zweite Regel: Tätigkeit!) Je mehr ich selbst liebe, also Gutes erschaffe, umso mehr fülle ich mein Inneres mit Glück, wie eine Wassertonne mit Wasser. Irgendwann kommt dann der Moment, wo die Tonne voll ist: Wo alle Freude, die ich hineingebe, sofort nach außen überfließt.

Das ist das Tonnengleichnis! Für mich kam dieser Moment im August 2013: Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, für mich selbst Liebe zu empfinden. Dass ich dahin kommen würde, ahnte ich bis dahin nicht – ich wollte eigentlich nur ein gutes, schönes Leben haben, und war bereit, es mit voller Kraft zu versuchen. Nie hätte ich mir vorstellen können, wie sich das anfühlt, so glücklich zu sein; ich hatte schlicht keine Ahnung, was mich erwarten würde. Und doch habe ich es erreicht: Weil ich einfach so lange geschöpft habe (und damit meine ich wirklich „schöpfen“ – handeln, erschaffen, machen, was immer mir Freude macht!), bis ich mein Fass zum Überlaufen gebracht hatte.

Heute ist das mein Motivationsanker: Ich kenne dieses Gefühl der Selbstliebe, und will immer wieder dahin zurück. Doch erst seit ich es kenne, kann ich mich damit motivieren. Am Anfang verlockte mich etwas ganz anderes an dem, was ich heute Move Meta nenne: Die Aussicht, endlich mit Frauen erfolgreich umzugehen. So etwas nennt man eine Projektionsfläche: Worauf projiziere ich meine Hoffnung und mein Glück? Was treibt mich also an, jeden Tag aufs Neue, immer und immer wieder? Und weil ich ohne diesen Motivationsanker nie so lange durchgehalten hätte, will ich auch allen MetaMovern die Chance geben, ihren Motivationsanker zu finden. Gestern haben wir das auch gemacht.

Jeder neue Teilnehmer soll in Zukunft noch an seinem ersten Abend mit uns herausfinden dürfen, was Move Meta für ihn bedeutet. Selbst|Liebe ist das absolute, unbedingte Gute – wo auch immer ich das hineingebe, es kommt garantiert etwas Gutes dabei heraus. Sei es der Umgang mit Menschen, sei es die Suche nach der eigenen Berufung, sei es die Erziehung eines Kindes oder was auch immer: Liebe ist einfach die Antwort. Die einen brauchen Jahrzehnte, um das herauszufinden (die Käufer von Büchern und Seminaren zum Thema Selbstliebe sind oft längst jenseits der Lebensmitte); die anderen finden es nie heraus und sterben voller Verbitterung; und wieder andere kommen mittwochabends zu Move Meta, und ziehen die Sache ganz einfach durch. Mit uns gilt: Keiner bleibt zurück, der nicht zurückbleiben will. (Dritte Regel: Selbstverantwortung!)

Manuel
m@movemeta.org

Ich bin Manuel, der Gründer von Move Meta. Seit 2014 verbindet unsere Bewegung Menschen, die SelbstLiebe lernen wollen – eine aufregende, alles erschütternde Reise zu uns selbst. Über meinen eigenen Weg dorthin schreibe ich hier im Blog.

1 Kommentar
  • Holger
    Veröffentlicht am 11:47h, 17 Oktober Antworten

    2 Abende Move Meta.

    Haben sie mich verändert?
    Ich denke darüber nach, schreibe diesen Text am nächsten Morgen im Zug.

    JA – ich denke über die Abende nach, denke über M² nach – es hat mich
    verändert. Dinge die unwichtig sind gehen schneller vorbei. Für andere Dinge habe
    ich noch nie geschrieben.

    Kann es wieder verblassen bei mir?
    Ja – wenn ich es nicht pflege und trainiere, nicht regelmäßig mich
    bei den Treffen inspirieren und anregen lasse!

    Woher weiß ich das? Alle Dinge / Projekte, die ich nicht regelmäßig
    gemacht habe, sind wieder verblasst in mir.

    Regel 2: Ich handle so gut, daß ich mich dafür lieben kann :-). Klar –
    einfach – einfach mitmachen bei M² und meine Liebe wird wachsen.

    Meine Gedanken schweifen hin und her – ich merke, daß ich lächle, mich
    freue. Das waren nur 2 Abende. Es sollen für mich mehr werden. Was hat
    Manuel noch in der Willkommensmail geschrieben: Geht es auch ohne
    Anstrengung? „Das wird es nicht, versprochen“.
    Es geht darum das ich aktiv werde, das ich es wirklich will.

    Ich träume vor mich hin, was soll da anstrengend sein? Ich lächle, fühle
    mich gut (OK, müde) – aber werde ich zum nächsten Treffen fahren?
    Ja – damit ich euch sehe und mich inspirieren lassen kann von eurer
    Selbstliebe.

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