Wie funkelnd sich die Welt anfühlt, wenn ich mich selber liebe

SelbstLiebe Funkeln Leuchten Strahlen Welt Liebe Move Meta

10. Juli 2016

Bitte beachte: Ältere Artikel von mir können überholt sein. 1) Bis Februar 2017 ging ich davon aus, Liebe sei ausschließlich eine Tätigkeit. Ich glaubte, nur ich selbst könne meine Liebe machen. Heute weiß ich: Liebe ist und war zugleich immer schon da, und wird immer da sein, in mir und in der Welt. 2) Bis Juni 2017 hielt ich monogame Beziehungen für überholt und Polyamorie für das überlegene Modell. Heute weiß ich: Bevor ich mit vielen Frauen tiefe Beziehungen eingehen kann, muss ich es überhaupt erstmal mit einer Frau schaffen... 3) Bis August 2017 wollte ich alles an Menschen unterschiedslos annehmen. Heute weiß ich: Nicht alles ist Licht. Tief in uns kann es auch Muster geben, mit denen wir uns und anderen schaden und die es darum auszuschalten gilt. — Manuel

Image: „Sun and winter grasses“ by dration on flickr is licensed under CC BY-NC-ND 2.0.

Wie atmen und nicht atmen. So ist es, ob mich selber liebe, oder nicht. Mich selbst zu lieben, heißt vor Lebendigkeit zu leuchten – mich nicht zu lieben, heißt immer stumpfer zu werden, bis meine Lebensfreude versiegt, mein Leben nur noch „Dienst nach Vorschrift“ ist und das Strahlen in meinen Augen erlischt.

Die Entdeckung, dass ich mich selber lieben kann, ist nun drei Jahre her. Damals war ich 27 Jahre alt. Bis dahin hatte ich keine Ahnung, dass ich zu mir selber sein kann wie zu jemandem, den ich liebe – und spüren kann, von mir selbst geliebt zu werden. Das ist für mich also mehr als eine bloße Phrase, wie in: „Jaja, klar liebe ich mich selber *schluchz*, ist doch logisch, wie kannst du was anderes denken.“ Mich selber lieben, heißt aktiv (!) etwas zu tun, nämlich 1) liebevoll und gütig zu sein, und dieses 2) auf mich selbst zu richten. Und zwar fortwährend. Für mein Lebensglück ist das so wichtig wie Atmen. Ohne sterbe ich innerlich.

Heute Morgen habe ich mich besonders intensiv in meine SelbstLiebe hineingespürt. Das hat mich so erfüllt und glücklich gemacht, dass ich gleich mit euch teilen wollte, wie anders die Welt mit SelbstLiebe ist. Das Gefühl selbst ist nämlich fast unmöglich zu beschreiben. Was sich dadurch ändert, schon viel eher.

Wenn ich mich selber liebe, freue ich mich, weil es mich gibt. Alleine zu sein, heißt dann, mit einem geliebten Menschen zusammen sein. Ich spüre: Ich bin gut, so wie ich bin. Wertvoll, wundervoll. Ich genieße, mich selbst zu berühren und zu streicheln. Wenn ich in den Spiegel sehe, strahlt es zurück. Ich fühle, wie ich von mir selbst geliebt werde, und gebe immer noch mehr Liebe drauf. In mir hüpft alles.

Wenn ich mich selber liebe, kann ich enorm viel geben. Mir kommen lauter Ideen, worüber ich schreiben kann (das!), und wie meine Texte noch besser werden. Ich schreibe liebevoller und klarer. Ich zeige, was mein Leben glücklich macht, denn jetzt gerade weiß ich es genau. Und hinterher bin ich umso erfüllter.

Wenn ich mich selber liebe, kann ich auch andere lieben. Sie sind liebenswert, egal wie es ihnen geht oder wie sie aussehen. Ich liebe es, ihnen zuzuhören. Es erfüllt mich, mich für sie hinzugeben. Bei denen, die mir nahe stehen, fallen mir unsere schönen Momente ein. Ich spüre den Impuls, etwas für sie zu erschaffen. Einen Brief, ein Gedicht, einen Kuchen. Darin kann ich mich stundenlang verlieren.

Wenn ich mich selber liebe, kann ich allen meine Güte schenken. Ich sehe in ihre Gesichter, sehe das Leid und den Schmerz bei so vielen. Sie wollen doch alle nur glücklich sein, und geliebt werden. Und tun ihr Bestes dafür. Wie könnte ich sie nicht lieben? Ich schaue sie an, und mein Lächeln sagt: Du bist gut, so wie du bist. Du bist liebenswert. Du darfst dich geliebt fühlen. Was für ein Geschenk! Für mich und für sie.

Wenn ich mich selber liebe, glaube ich sofort, wenn andere zu mir sagen: Ich liebe dich. Ich kann ihre Freude mitfühlen, an mich zu denken. Auch ich bin liebenswert. Ich spüre unsere Verbundenheit. Wie reich ich bin, solche Menschen in meinem Leben zu haben!

Wenn ich mich selber liebe, kann ich zu einer Frau sagen: „Ich habe deine Augen gesehen, als ich gerade vorbeigelaufen bin. Ich finde, sie strahlen wundervoll. Du wirkst so liebevoll und gütig. Ich würde dich gerne kennenlernen.“ Ich bin überhaupt nicht bedürftig, sondern aufrichtig und liebevoll. Deshalb fühlt es sich für uns beide richtig an, wenn ich mich offenbare. Ob sie mich nun wiedersehen will, oder nicht.

Wenn ich mich selber liebe, schlafe ich gerne mit anderen, und sie mit mir. Es ist so eine Genuss, sich in die Augen zu sehen und immer näher zu kommen. Die Liebe wird dabei immer nur intensiver! Stundenlang können wir uns streicheln, küssen, vereinigen. Wir schweben im Eins-Sein, körperlich und geistig. Und nach kuschelndem Erholungsschlaf geht es weiter, immer weiter…

Wenn ich mich selber liebe, brauche ich fast nichts mehr zu haben. Ich muss nicht mehr an Geld denken. Je kleiner die Dinge, umso größer meine Freude. Ein kleiner Rosenstrauch an unserem Haus kann mich für Ewigkeiten begeistern. Und am besten sind Dinge, die gar keine Dinge sind. Wie ein Lächeln, eine Umarmung, ein Angehüpftwerden, ein Abend mit Move Meta.

Wenn ich mich selber liebe, ist die Welt so simpel. Am Ende geht es immer um Liebe. Warum mich mit irgendwas anderem aufhalten? Alle Probleme sind nur solange da, wie Liebe fehlt. Ich will es allen zeigen: Das Leben ist ganz leicht! Wenn ich Liebe über alles stelle, gelingt der Rest wie von allein.

Willst du auch lernen, dich selbst zu lieben? Melde dich bei uns an, und erfahre, was ich dafür tue. Besuche unsere Gruppen, und fang an, deine Liebe zu trainieren. Und wenn es bei dir keine Gruppe gibt: Besuche mich in Bochum – ich zeige dir gerne meine, wie schon vielen anderen. Vielleicht eröffnest du dann bald unsere nächste…

Manuel
m@movemeta.org

Ich bin Manuel, der Gründer von Move Meta. Seit 2013 lebe ich nach einem einzigen Satz: Ich bin gut, so wie ich bin. Heute liebe ich mein Leben. Bei Move Meta erzähle ich davon.

4 Kommentare
  • Andreas
    Veröffentlicht am 28. August 2016 um 12:11 Uhr Antworten

    Genial. Danke für diesen Artikel :-)

    • Manuel Fritsch
      Veröffentlicht am 28. August 2016 um 12:17 Uhr Antworten

      Äußerst gerne, lieber Andreas :-) Danke!

  • Tabhita
    Veröffentlicht am 13. September 2016 um 10:49 Uhr Antworten

    Süß :-) deine Freude und Offenheit ist sehr nachfühlbar..
    Ich hatte gestern so eine Situation. Meine Lieblingsyogalehrerin hat die Praxis gemacht und ich hab mich gefreut wie ein Kind bevor es begann. Kleinere Turnbewegungen vor Freude. Dann ist es mir wie vom Kopf ins Herz gerieselt: ich liebe diese Frau..total.. Ich genieße es und bin dankbar dafür wie sehr sie sich um alle kümmert.
    Danach hab ich in der U-Bahn ein Kind was kurz vorm Weinen war angestrahlt und das Kind war wie hypnotisiert und konnte es nicht fassen dass ich es so sehr anstrahle…
    Nach einem Hoch kam natürlich auch ein kleines Tief heute morgen..
    Das alte Programm von wegen: ich trau mich nicht zu sein die ich bin..oder das was ich mache ist doof.. dauert mir alles zu lange.. Wo ist die Ziellinie? Hatte sich wieder angeschmissen..
    Ich mach übrigens sowas ähnliches: 1 mal im Monat gebe ich einen Herzöffnungsabend…Sonst unterrichte ich Yoga..
    Danke dass ich deiner Seite über den Weg gelaufen bin,
    .. I will stay tuned und vielleicht ergibt sich ja ein Austausch
    Schönen Tag wünsche ich dir

    • Manuel Fritsch
      Veröffentlicht am 14. September 2016 um 08:34 Uhr Antworten

      Liebe Tabhita,

      herzlichen Dank für deinen Kommentar! Ja, die Hochs und Tiefs kommen natürlich auch bei mir. Das Wichtigste ist, so habe ich gelernt, mein „Ich bin gut, so wie ich bin“ radikal durchzuhalten. Nicht daran zu zweifeln ist der einzige Weg, um meine SelbstLiebe zur unzweifelbaren Gewissheit zu machen. Du hast ja unser Vorspiel abonniert, dann wirst du davon noch mehr erfahren!

      Ich freue mich besonders, dass du auch schon angefangen hast, anderen einen Raum zu geben. Hättest du Lust, deinen Herzöffnungsabend vielleicht als Gruppe bei Move Meta einzubringen, so wie Andreas in Aachen mit dem einfühlsamen Zuhörkreis? Lass uns telefonieren!

      Alles Liebe
      Manuel

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