Liebe finden

Das feh­len­de Teil sucht das eine, zu dem es passt. Um end­lich glück­lich zu sein. Emotionale (Un-)Abhängigkeit ganz zart auf den Punkt gebracht – genial....

Verführung, das ist für mich ein wundervolles Geschenk: Das Erlebnis, gekonnt begehrt zu werden. Nur etwas für Models, dachte ich früher. Doch die beste Verführerin, die ich jemals traf, war selber auch kein Model. Ganz im Gegenteil! Und trotzdem zog sie mich wie magnetisch an... Sie kannte das verborgene Prinzip liebevoller Verführung: Eine so tiefe innere Verbindung zu schaffen, dass das Körperliche von alleine folgen will.
SelbstLiebe heißt, jeden lieben zu können. Denn Liebe ist eine Tätigkeit - und damit meine Entscheidung. Doch jeden lieben...? Für mich wäre das früher undenkbar gewesen. Die meisten Leute sind schließlich Arschlöcher, die andere wie Dreck behandeln und nur an ihren eigenen Vorteil denken. Oder? Heute begreife ich: So zu denken, ist meine Entscheidung - und kostet mich meine Liebe. Zu meinem Glück habe ich gelernt, wie ich es besser mache: Ich sehe in anderen das Kind.
Manche Menschen sind wie Sterne. In jeder Gesellschaft stehen sie im Mittelpunkt, und ihre Ausstrahlung erleuchtet ganze Säle. Ihre Nähe fühlt sich an, als sei endlich alles hell und warm; ihr Anblick bringt uns ins Träumen, und in ihren Augen steht so viel, das wir erforschen wollen... Was ist es, das diese Menschen an sich haben? Warum gewinnen sie so mühelos unser Herz? Und wie wirst du einer von ihnen?
Warum sollte irgendwer sich selber lieben wollen? Lange glaubte ich, ein glückliches Leben und eine Welt voll Liebe seien Gründe genug. Doch was Menschen wirklich zu bewegen (!) scheint, sodass sie tatsächlich ihr Leben ändern (!!), ist ein konkreter Nutzen für sie selber. (Bei mir war es ja auch so: Am Anfang wollte ich lernen, mit Frauen umzugehen.) Deshalb möchte ich ab sofort zeigen, wofür SelbstLiebe gut ist. Dafür brauche ich deine Hilfe: Was ist deine größte Sehnsucht?
Alles, was wir Menschen wollen, ist glücklich sein. Doch Glück kommt nicht von außen, sondern aus uns selbst - und wer glücklich ist, kauft nicht. Prof. Gerald Hüther über Glücksgefühle, die zwei Urerfahrungen Wachstum und Verbundenheit, Begeisterung und das, was der Kapitalismus braucht: Unglückliche Konsumenten mit zerstörter Kindheit.
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