Lass uns eine Geschichte erzählen!

06. März 2015

Bitte beachte: Ältere Artikel von mir können überholt sein. 1) Bis Februar 2017 ging ich davon aus, Liebe sei ausschließlich eine Tätigkeit. Ich glaubte, nur ich selbst könne meine Liebe machen. Heute weiß ich: Liebe ist und war zugleich immer schon da, und wird immer da sein, in mir und in der Welt. 2) Bis Juni 2017 hielt ich monogame Beziehungen für überholt und Polyamorie für das überlegene Modell. Heute weiß ich: Bevor ich mit vielen Frauen tiefe Beziehungen eingehen kann, muss ich es überhaupt erstmal mit einer Frau schaffen... 3) Bis August 2017 wollte ich alles an Menschen unterschiedslos annehmen. Heute weiß ich: Nicht alles ist Licht. Tief in uns kann es auch Muster geben, mit denen wir uns und anderen schaden und die es darum auszuschalten gilt. — Manuel

Nichts bewegt uns mehr, als das echte Leben. Anstatt Rat auszuteilen, soll Move Meta darum eine Geschichte erzählen: Wie der Mensch sich selbst zu lieben lernt – die vielleicht wichtigste Geschichte aller Zeiten. Um sie zu erzählen, brauchen wir deine Stimme. Egal, wo du heute stehst.

Move Meta, das sind ganz normale Leute, die mit sich selbst glücklich sein wollen. Was uns bewegt, sind häufig dieselben Themen: Ausbildung und Beruf, Freunde und Partner, Gesundheit und Krankheit, die eigene Familie und unsere Mutter. Wir alle gehen unseren eigenen Weg; und was uns dabei Rückenwind gibt, sind nicht Ratschläge oder kluge Bücher, sondern Vorbilder.

Ein Baby lernt nicht sprechen, indem man ihm einen Duden ins Bettchen legt – und Erwachsene lernen nicht lieben, indem man ihnen Vorlesungen hält (oder Newsletter schickt…). Was im Leben wirklich zählt, lernen wir nur direkt voneinander! Das Erlebnis Selbstliebe können wir auf movemeta.org nicht ersetzen; aber wir können beschreiben, wie der Weg aussieht. Nichts weckt unsere Abenteuerlust so sehr, wie von den Abenteuern anderer zu erfahren: Abenteuern wie deinen.

Vielleicht glaubst du, dass du nichts zu sagen hast. Ich aber sage dir: Das stimmt nicht. Du bist unglaublich spannend! Du kannst uns zeigen, wie dieser Pfad weitergeht, der für viele noch im Nebel liegt. Berichte uns von der Aussicht, die dich erwartete; von den Schätzen, die du unterwegs gefunden hast; von dem Gefühl der Belohnung, und der glücklichen Erschöpfung nach einer anstrengenden Reise. Ein Heiliger oder Buddha brauchst du dafür gar nicht zu sein – im Gegenteil:

Ganz normale Menschen, die sich auf den Weg gemacht haben, beeindrucken uns am meisten. Weil sie so sind wie wir, und wir so sein können wie sie! Darum bitte ich dich: Erzähle mit uns eine Geschichte, auf die der Mensch seit Jahrtausenden wartet. Erzähle mit uns deine Geschichte von SelbstLiebe, genau jetzt, wo du sie gerade erlebst oder erlebt hast. Als Interview, oder selbstgeschrieben – mit deinem Namen, oder anonym. Melde dich!

Manuel
m@movemeta.org

Ich bin Manuel, der Gründer von Move Meta. Seit 2014 verbindet unsere Bewegung Menschen, die SelbstLiebe lernen wollen – eine aufregende, alles erschütternde Reise zu uns selbst. Über meinen eigenen Weg dorthin schreibe ich hier im Blog.

4 Kommentare
  • Olaf Hantl
    Veröffentlicht am 22:44h, 29 April Antworten

    Die Insel der Gefühle

    Vor langer Zeit existierte einmal eine wunderschöne, kleine Insel. Auf dieser Insel waren alle Gefühle der Menschen zu Hause: Der Humor und die gute Laune, die Traurigkeit und die Einsamkeit, das Glück und das Wissen und all die vielen anderen Gefühle. Natürlich lebte auch die Liebe dort.

    Eines Tages wurde den Gefühlen jedoch überraschend mitgeteilt, dass die Insel sinken würde. Also machten alle ihre Schiffe seeklar, um die Insel zu verlassen. Nur die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick warten, denn sie hing sehr an ihrer Insel.

    Bevor die Insel sank, bat die Liebe die anderen um Hilfe.

    Als der Reichtum auf einem sehr luxuriösen Schiff die Insel verließ, fragte ihn die Liebe: “Reichtum, kannst du mich mitnehmen?”

    “Nein, ich kann nicht. Auf meinem Schiff habe ich sehr viel Gold, Silber und Edelsteine. Da ist kein Platz mehr für dich.”

    Also fragte die Liebe den Stolz, der auf einem wunderbaren Schiff vorbeikam. “Stolz, bitte, kannst du mich mitnehmen?”

    “Liebe, ich kann dich nicht mitnehmen”, antwortete der Stolz, “hier ist alles perfekt und du könntest mein schönes Schiff beschädigen.”

    Als nächstes fragte die Liebe die Traurigkeit: “Traurigkeit, bitte nimm du mich mit.”

    “Oh Liebe”, sagte die Traurigkeit, “ich bin so traurig, dass ich allein bleiben muss.”

    Als die gute Laune losfuhr, war sie so zufrieden und ausgelassen, dass sie nicht einmal hörte, dass die Liebe sie rief.

    Plötzlich aber rief eine Stimme: “Komm Liebe, ich nehme dich mit.”

    Die Liebe war so dankbar und so glücklich, dass sie ganz und gar vergaß, ihren Retter nach seinem Namen zu fragen.

    Später fragte die Liebe das Wissen: “Wissen, kannst du mir vielleicht sagen, wer es war, der mir geholfen hat?”

    “Ja sicher”, antwortete das Wissen, “das war die Zeit.”

    “Die Zeit?” fragte die Liebe erstaunt, “Warum hat mir die Zeit denn geholfen?”

    Und das Wissen antwortete: “Weil nur die Zeit versteht, wie wichtig die Liebe im Leben ist.”

    Verfasser: Michael O Stoll „Le Poete Mos“

    http://de.slideshare.net/OlafHantl1/gefuehle

    (Verfasser unbekannt)

    http://www.youtube.com/watch?v=NZX4hZl6GxQ

    • Manuel Fritsch
      Veröffentlicht am 11:00h, 30 April Antworten

      Lieber Olaf,

      danke für die Geschichte! Ich bleibe trotzdem dabei: So nett sich das auch liest – echte Menschen inspirieren uns tausendmal mehr. Selbst wenn es nur kleine Ausschnitte aus ihrem Leben sind, von denen wir hier berichten. Darum ist Move Meta eben nicht die 3879. nette Motivationsseite im Internet, wie Zeit zum Leben usw. – das macht Move Meta einzigartig: Wir ändern etwas in uns, anstatt nur andere dazu zu „motivieren“. Wir sind echt, und davon will ich hier erzählen.

      Alles Liebe
      Manuel

  • Olaf Hantl
    Veröffentlicht am 23:09h, 29 April Antworten

    OK, ist nicht meine …. müsste ich eine (er)finden,
    ich habe den „unbekannten Verfasser“ für Euch gesucht!

    http://www.e-stories.de/view-autoren.phtml?msto2

    Ich war noch nie ein Geschichten Erzähler.

    Ich lebe meine lieber.

    Die Idee finde ich trotzdem nicht schlecht.

    … werde mal bei Gelegenheit darüber nachdenken.

    Quelle: von der Insel, die ich seit 11 Jahren kenne.

    http://www.zeitzuleben.de/2825-die-insel-der-gefuhle/

  • Olaf Hantl
    Veröffentlicht am 11:29h, 30 April Antworten

    OK, hier die Geschichte dazu …

    Die „Selbstliebe“ ist eine „einsame Insel“ … tief in unserem Herzen!

    Ich würde Euch gerne diese Insel schenken …

    Wenn man sich ein wenig Zeit nimmt und in sich geht … so ganz ohne die Zeit.

    Denn die Zeit weiß gar nichts – die Zeit ist einfach nur dumm.
    Die Zeit will immer nur – und gibt dir nie etwas zurück.
    Ein Leben ohne Zeit – ich nenne es Selbstliebe und Glück!

    Olaf

    Die Antwort (ich hatte keine erwartet) lies nicht lange auf sich warten …

    Die Zeit weiß gar nichts – die Zeit ist einfach nur dumm. Ich gebe Dir nur eingeschränkt Recht, sieht man die vielen schönen Zeiten, erfüllt es einen mit Dankbarkeit und das möchte ich nicht missen – auch, wenn Zeit Beschränkung mit sich bringt. Sieht man die schwierigen Zeiten, so bin ich recht froh, dass diese Zeit begrenzt ist und zwar genau so lange, bis ich etwas daraus gelernt habe. Also ich finde die Zeit keineswegs dumm. Im Gegenteil, die Zeit weiß ganz genau, was wie lange und wann notwendig ist und deshalb hat alles seine Zeit.

    Die Zeit will immer nur – und gibt dir nie etwas zurück. Hier kann ich Dir nicht Recht geben, die „Zeit“ hat mir sehr viel gegeben in meinem Leben: z.B. eine tolle Familie und schöne Zeiten mit ihr.

    Ein Leben ohne Zeit – ich nenne es Glück! Zum Einen: Alles hat zwei Seiten. Zum Zweiten: Zeit bedeutet, es gibt einen Anfang und ein Ende. Die Zeit dazwischen kann jeder selbst gestalten, d.h. jeder ist seines Glückes Schmied.
    Wenn z.B. meine begrenzte Zeit hier auf Erden schöne Erinnerungen zurück lässt, dann nenne ich das Glück, …und diese Erinnerungen sind zeitlos

    Verfasser „Die Selbstliebe“ meine liebe Tante Gaby Schmid ft. Olaf H.

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