Wenn ich lange genug warte, liebt er mich irgendwann. Oder?

Frau betet vor grünem Baum gen Himmel

14. Juli 2017

Die zwei Wochen, die Manuel und ich bei Go & Change verbrachten, waren die krassesten meines Lebens. Nie hätte ich geglaubt, was in der Zeit alles passieren würde…

Seit einigen Monaten war ich immer wieder zu Besuch bei Go & Change. Die Menschen dort und ihre Vision von einer liebevolleren, konstruktiveren Welt faszinierten mich. Ich hatte gesehen, in welchem unglaublichen Tempo sich einige Leute hier weiterentwickelten. Ich wollte mehr über mich, das alltägliche Gemeinschaftsleben und ihre Arbeit lernen. Daher besuchte ich sie im Juni für drei Wochen. Manuel, neugierig geworden durch meine Erzählungen, plante für eine Woche mit dazu zu kommen.

Diese Gelegenheit wollte ich nutzen, um auch über unsere Beziehung zu sprechen. Oder genauer gesagt, über meine immer wiederkehrende Verlustangst. Immer wieder kam sie hoch, wenn Manuel sich für eine andere Frau interessierte und ihr näher kam. Ich wollte dieser Angst endlich auf den Grund gehen, sie verstehen und aus dem Weg räumen. Dann, so dachte ich, könnte ich endlich unsere freie Beziehung richtig genießen und ihm seine (sexuellen) Erfahrungen von Herzen gönnen.

Ich wollte Manuel. Er wollte mich und andere Frauen.

Einige Tage nach unserer Ankunft nutze ich die Chance, mein Thema mit allen zu besprechen. Wir saßen in einem großen Stuhlkreis beieinander. Der Gruppenleiter bat mich zu beschreiben, wie unsere Beziehung aussähe, was ich für Manuel empfände. Ich erzählte, wie ich mit ihm zum ersten Mal so eine tiefe Nähe und Verbindung kennengelernt hatte. Wie er mich als erster Mensch so angenommen hatte, wie ich war, mit all meinen Gefühlen, Ängsten, Sorgen. Ich beschrieb, wie mich bei seinem Anblick immer ein warmes Gefühl voller Zärtlichkeit und Freude durchströmte. Ich liebte ihn.

Dann war Manuel an der Reihe, unsere Beziehung zu beschreiben. Allerdings schien er eher sein Beziehungsmodell vorzustellen. Er liebe mich und ich sei die wichtigste Frau in seinem Leben. Dennoch wolle er die Freiheit haben, intime Erfahrungen mit anderen Frauen zu machen. Er wolle seine Bedürfnisse nicht opfern, sich nicht in einem „Wir“ verlieren und sich in einer exklusiven, abhängigen „Partnerschaft“ wiederfinden.

Auch wenn mir Manuels Ansichten vertraut waren – wie er darüber sprach, fühlte sich kühl und distanziert an. Es klang, als würde er das Konzept von Polyamorie vorstellen, nicht aber unsere Beziehung. Er betonte so deutlich seine Unabhängigkeit und seine Bedürfnisse. Diese schienen ihm wichtiger zu sein als ich oder unsere Beziehung. Noch während er sprach, bemerkte ich die kritischen Blicke der anderen Gruppenmitglieder. Das bestätigte mich in meinem beklemmenden Gefühl.

Nachdem Manuel fertig gesprochen hatte, wurden die anderen Teilnehmer um ein Feedback dazu gebeten. Mindestens fünf Leute spiegelten ihm, dass sein Verhalten alles andere als liebevoll, sondern egoistisch und rücksichtslos war. Seinen Worten seien kaum liebende Gefühle für mich zu entnehmen. Er sähe nur sich und seine Bedürfnisse und liebe offenbar die Polyamorie mehr als mich. Wir beide müssten uns darüber klar werden, was wir in der Beziehung wollten. Der Gruppenleiter machte deutlich, dass Manuels bisherige Antwort übersetzt ein „Nein“ zu mir und unserer Beziehung war.

Schmerz und Angst: „Niemand will mich.“

Ich war geschockt. Gleichzeitig hatte ich das unheimliche Gefühl, diese Wahrheit schon lange gespürt zu haben. Mir wurde schwindlig. Erst konnte ich nichts anderes fühlen. Dann kam plötzlich ein überwältigender Schmerz und ich fing heftig an zu weinen. Mein dumpfes Gefühl, dass ich Manuel und unsere Beziehung mehr wollte als er, schien sich zu bestätigen. Ich spürte meine tiefe Verzweiflung darüber, nicht so angenommen, geliebt und gewollt zu sein, wie ich war.

Schon einige Situationen in unserer Beziehung hatten sich eigenartig angefühlt. Wenn Manuel beteuerte, wie viel ich ihm bedeutete, schien es bei mir oft nicht anzukommen. Sein starkes und häufiges Interesse an anderen Frauen verunsicherte mich. Doch ich traute meinen Gefühlen nicht. Ich dachte, mein Selbstmangel würde mir unsinnige, paranoide Zweifel einreden. Ich würde Manuels Liebeserklärungen nur deshalb nicht trauen, weil ich mich selbst nicht für liebenswert hielt. Ich hätte diese Verlassensängste nur, weil ich glaubte, nicht gut genug zu sein. Wenn ich diesen Mangelglauben hinter mir lassen könnte, so dachte ich, würde meine Verlustangst verschwinden und alles wäre gut.

Ich wusste, dass die aktuelle Situation nur einen Teil des Schmerzes ausmachte. Darunter lag noch ein viel älterer Schmerz aus meiner Kindheit. Ich hatte Angst, dass niemals irgendjemand mich so wollen würde, wie ich nun einmal war. Angst, nie auszureichen und gewollt zu sein. Eine tiefe Traurigkeit und Verzweiflung breitete sich in mir aus, während mir weiter die Tränen über das Gesicht liefen. Ich spürte zwei warme Hände auf meinem Rücken und sah in die Runde. Viele hatten ebenfalls Tränen in den Augen. Ich war berührt zu sehen wie sie mitfühlten. In ihren Gesichtern erkannte ich meinen eigenen Schmerz und musste erneut schluchzen.

Trotz der Trauer und des Schmerzes war ich nun auch erleichtert. Endlich hatte ich Klarheit. Endlich konnte ich meine Gefühle spüren. Die ganze Zeit über hatte ich befürchtet, dass Manuel und ich nicht dieselbe Beziehung wollten. Jetzt schien diese Angst sich zu bestätigen. So, wie sie bisher war, wollte ich unsere Beziehung nicht fortsetzen. Zu sehr litt ich immer wieder unter meiner Angst, ihn zu verlieren und meinem Schmerz, nicht gewollt zu sein.

Abschied von meiner Beziehung

Ich hatte auf eine tiefere, engere Beziehung gehofft, wo ich und meine Gefühle an erster Stelle standen. Doch diese Hoffnung schien nur eine Illusion gewesen zu sein. Ich verabschiedete mich innerlich von unserer Beziehung und ließ sie gehen. Sie ging mit vielen Tränen.

Nach unserem Prozess gab es eine Pause. Dann war es Zeit für den täglichen Arbeitseinsatz. Im Laufe des Nachmittags merkte ich, wie sich immer mehr Energie in mir ansammelte. Ich fühlte mich unruhig und wusste nicht wohin damit. Nach der Arbeit fragte ich nach dem Wutraum – einem Raum im Keller mit einem Boxsack. Einer aus der Gruppe zeigte mir den Weg. Eine Viertelstunde lang schlug ich auf den Sack ein, mit gelegentlichen Pausen. Da ich nicht darin geübt war, schürfte ich mir die Knöchel auf.

Ich war wütend. Nicht auf Manuel oder auf mich; einfach auf die Situation und meine Hilflosigkeit, sie nicht ändern zu können. Nach einigen Minuten im Wutraum überwand ich meine innere Blockade und schrie so laut ich konnte. Mehrmals holte ich neu Luft und schrie wieder. Es klang seltsam schrill und ungewohnt. Ich hatte meine Stimme noch nie so gehört. Nach und nach flaute meine Wut ab. An ihre Stelle trat noch einmal der Schmerz. Ich spürte ihn und ließ meine Tränen laufen, bis sie versiegten.

Und er fühlte doch…

Nach dem Abendessen verabredeten Manuel und ich uns nochmals mit zwei Leuten aus der Gruppe. Wir wollten besprechen, wie wir von nun an miteinander umgehen wollten. Ich bat Manuel darum, sich ein anderes Zimmer geben zu lassen. Ich wollte nicht weiter mit ihm in einem Bett schlafen. Er war traurig darüber, akzeptierte aber meinen Wunsch.

Wir setzten uns draußen in den Klosterhof, Manuel mir gegenüber und die beiden anderen neben uns. Nun fühlte ich mich schon gefasster als in dem Prozess am Nachmittag. Ich rechnete eher mit einer kurzen Unterhaltung, weil wir nur ein paar praktische Dinge klären wollten. Manuel sagte, wie unsicher er sei im Umgang mit mir. Er wisse nicht mehr, ob es angemessen wäre, mit mir zu sprechen oder mich überhaupt nur länger anzuschauen. Auch ich selbst wusste noch nicht, wie es jetzt weitergehen würde. Ich hielt es aber für besser, erst mal etwas Abstand zueinander zu halten.

Unser Gesprächsmoderator sah das auch so und regte an, uns zu fragen, was wir in einer Beziehung wollen. Wir sprachen darüber, wie es uns jetzt ging und ich erzählte auch von meinem Erlebnis aus dem Wutraum. Schließlich fragte er Manuel, ob er denn jetzt – im Angesicht der drohenden Trennung – nicht doch etwas fühlte. Dieser wirkte erst regungslos. Dann fing er von einer Sekunde auf die nächste an zu weinen. Mit Tränen in den Augen sah er mich an: „Caro, du bist mir wichtig. Ich liebe dich. Ich habe Angst, dich zu verlieren.“

Ich war fassungslos. So etwas hatte er noch nie gesagt. Vielleicht habe er sich eine Beziehung falsch vorgestellt, gab er sogar zu. Ich konnte es kaum glauben. Nie hatte ich damit gerechnet, einmal solche Worte aus seinem Mund zu hören. Ein Stimme in meinem Kopf wiederholte ständig: „Krass, krass, krass…“

Manchmal kam Manuel wieder in den Kopf. Dann sagte er sowas wie: dass ich es verdiene, bedingungslos geliebt zu werden. Schnell wurde er daran erinnert, dass er sich mit dieser Formulierung über mich stelle, da er sich anmaße, zu beurteilen, was ich verdiene oder nicht. Als er sagte: „Caro, ich möchte dir schenken, so gesehen zu werden, wie du wirklich bist“, wurde ihm gesagt: „Sei nicht so abgehoben. Nimm doch einfach die normalen Worte.“ Manuel schaute mich an. „Ich liebe dich.“

Ich war unglaublich froh, dass er endlich seine Gefühle zu mir spürte – und vor allem darüber, dass sie tatsächlich *da* waren. Wenn auch unter kühlem Intellekt vergraben, aber da. Ich versprach Manuel, ihm auf seinem Weg zu seinen Gefühlen zu helfen, und sein Muster von Intellektualisierung aufzulösen. „Ich werde dir helfen, indem ich nicht klein beigebe.“ Ich nahm mir vor, meine Vorstellung von Liebe und einer echten Beziehung deutlich und klar in mir zu bewahren. Nur so würde ich immer wieder überprüfen können, ob ich (und wir) auf dem richtigen Weg waren.

Jetzt wird alles gut! Oder?

Wir vereinbarten, in den nächsten Tagen erst einmal weniger Kontakt zu haben. Das sollte jedem von uns Zeit geben, sich über seine eigenen Wünsche klarzuwerden. Außerdem hieß es, wir sollten unsere Beziehungsthemen nur gemeinsam mit anderen Personen besprechen und nicht alleine. Das würde uns davor schützen, unbemerkt in alte Gewohnheiten und Verhaltensmuster zu verfallen.

Ich war froh, den Beistand der Gruppe zu haben. Keiner von uns war alleine mit seinen Problemen. Ich vertraute darauf, dass Manuel gut aufgehoben war, auch wenn wir gerade nicht beieinander waren. Es wäre für mich schwierig gewesen, ihm beizustehen, ohne mich in unseren Mustern zu verheddern. Außerdem brauchte auch ich erst mal Zeit für mich. Deshalb war ich dankbar für jeden, der mit ihm sprach und ihm half.

Nachdem Manuel nun endlich zu seinen Gefühlen gefunden hatte, war ich glücklich und sah am Horizont schon das Happy End. Doch ich merkte bald, dass ich da wohl etwas voreilig gewesen war. Zwei Tage später unterhielten wir uns kurz beim Abendessen. Manuel meinte, er wisse noch nicht genau, wie es jetzt mit uns weiterginge. Außerdem fühle er sich gerade so unsicher in meiner Gegenwart, dass es ihm lieber sei, mich nicht zu sehen.

Das tat weh. Mir wurde bewusst, dass nur, weil er jetzt mehr fühlen konnte und er seine alten Muster ablegte, noch nicht klar war, ob wir unsere Beziehung weiterführen würden. Was, wenn nur sein altes Ich eine Beziehung mit mir gewollt hatte? Was, wenn er sich nicht von seinen alten Mustern lösen konnte, solange er mit mir zusammen war? Wieder spürte ich Angst. Eben noch glaubte ich, einen neuen Manuel gewonnen zu haben, dann schon musste ich wieder befürchten, ihn zu verlieren. Diese Aussicht machte mich traurig – und auch wütend. Es erschien mir ungerecht, den neuen, fühlenden Manuel vielleicht nicht mehr kennenlernen zu können.

Wir baten noch einmal um Unterstützung in einem Gespräch. Nach dem Abendessen setzten wir uns zu dritt in die Bibliothek. Ich erzählte, was Manuel mir gesagt hatte und wie traurig und unsicher ich mich seitdem fühlte. Unser Begleiter verstand mich und wandte sich an Manuel. „Es ist sehr verletzend, wenn du ihr nicht sagen kannst, was du fühlst. Sie muss wissen, woran sie ist, damit sie sich entscheiden kann, was sie möchte. Auch wenn du es erst mal nur vom Kopf her entscheiden kannst: Was willst du? Ist sie dir wichtig oder nicht? Beides ist okay, aber sei dir klar darüber.“

Vom Kopf ins Herz – und wieder zurück

Wieder brauchte es Geduld und gutes Zureden, bis Manuel zu seinen Gefühlen fand. Er dachte, ich mache es ihm zu einfach; würde mich klein machen, wenn ich ihm zu schnell verzieh. Mit ein wenig Hilfe wurde ihm aber schnell klar, dass dies nur sein Muster war (sich über mich zu stellen und mich kleiner zu machen), was ihm das einreden wollte. Als er das merkte, wurde er erstmals wirklich wütend auf dieses Muster. „Scheiß Muster! Ich will das nicht mehr.“ – „Ja, das ist gut!“ wurde er ermutigt. „Versuche, das Muster zu erkennen, wenn es aktiv wird. Dann wirst du dich immer leichter davon lösen können.“

Unser Begleiter baute Manuel einmal mehr eine Brücke zu seinen Gefühlen. Wenn er schließlich fühlte, merkte ich das daran, dass er plötzlich Dinge sagte, die ich nie von ihm erwartet hätte. So auch diesmal wieder. Sein Verstand habe eine Partnerschaft nie gewollt, weil er damit eine ungesunde Form von Beziehung verbunden hatte. Jetzt, wo er mit dem Herzen verstehen und fühlen könne, was Partnerschaft wirklich bedeutet, wünsche er sich das mit mir. Er könne kaum fassen, dass ich immer noch für ihn da war und mit ihm zusammen sein wolle. Doch genau das wollte ich.

Am nächsten Tag trafen wir uns zu einem abendlichen Date. Wir machten es uns in den letzten Sonnenstrahlen auf der Wiese im Klostergarten gemütlich. Wir versuchten uns authentisch zu begegnen, ohne uns in alten Mustern und Gewohnheiten zu verstricken. Das war deutlich schwieriger als gedacht. Immer wieder fragte ich mich, ob es gerade mein echter Wunsch war, etwas zu tun (z.B. Manuel zu berühren) oder ob ich damit nur mich selbst beruhigen wollte, dass zwischen uns alles in Ordnung sei. Wir sprachen auch über unsere Unsicherheit, ohne sie aber auflösen zu können.

Kampf den Mustern

In den nächsten Tagen konnte ich beobachten, wie Manuel immer wieder mit seinen Mustern kämpfte. Jeden Morgen nach dem Aufwachen war sein Ego so präsent wie eh und je. Es redete ihm ein, dass er ja nun alles gelernt habe, was es zu lernen gab und er wieder in den Komfort seines Lebens in Bochum zurückkehren könne. Vielleicht hatte er sich hier sowieso nur übermäßig in etwas hineingesteigert.

Gleichzeitig wurde ihm immer bewusster, dass dies nicht die Wahrheit war. Zu deutlich hatte er gefühlt, was er wirklich wollte. So begab er sich jedes Mal, wenn er sich abgetrennt fühlte, in den Kontakt zu anderen Menschen. Wenn sein Ego meinte, er könne sich zurückziehen, engagierte er sich erst recht. Er bemühte sich, seine Muster zu erkennen und sich nicht nach ihnen zu richten.

Ich war beeindruckt, mit wie viel Motivation und Energie Manuel diesen Kampf jeden Tag aufs Neue beging. Er sagte mir auch, dass er Angst davor habe, zu Hause wieder alleine zu sein. Er wisse nicht, ob ihm das Fühlen alleine gelingen, oder seine Muster wieder die Oberhand gewinnen würden. Um sich seinem wahren Kern noch weiter anzunähern und dabei die Hilfe der Gruppe zu haben, beschloss er, noch ein paar Tage länger zu bleiben als geplant. Ich wollte ihn ebenfalls unterstützen und feuerte ihn innerlich an. „Bei zwei gegen eins haben deine Muster keine Chance“, versicherte ich ihm. Er lächelte.

Ich fragte Manuel, ob er wieder bei mir im Zimmer schlafen wolle. Er wollte. Er holte seine Sachen und zog wieder zu mir. So schliefen wir an diesem Abend angekuschelt nebeneinander ein.

Endlich gehen wir in die gleiche Richtung

Ich weiß, dass noch nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Unsere seit der Kindheit gezüchteten Verhaltensmuster verschwinden nicht von einem Tag auf den anderen. Aber ich fühle mich inzwischen sicherer darin, sie zu erkennen. Ich lerne, meiner Intuition mehr zu vertrauen. Ich bin mir sicher, dass ich Manuel liebe und mit ihm zusammen sein will. Und ich bin wahnsinnig froh darüber, dass er das auch will. Jetzt können wir gemeinsam weitergehen und uns dabei sicher sein, dass wir in die gleiche Richtung laufen. Ich freue mich auf alles, was wir noch erleben werden.

Dieselbe Geschichte aus Manuels Sicht: Klar fühle ich. Ist doch logisch. Oder?

Caro
caro@movemeta.org

Ich bin Caro und wünsche mir eine liebevollere Welt. Dafür schaue ich bei mir und anderen genau hin, was uns dabei hilft und was nicht. Hier erzähle ich von meiner Entwicklung.

6 Kommentare
  • Sandra
    Veröffentlicht am 00:22h, 20 Juli Antworten

    Liebe Caro, sehr berührend. Ich wünsche dir, dass deine Selbstliebe und dein Zu-dir-stehen immer stärker und selbstverständlicher in dir werden. :-)

  • Cassandra Mashanti
    Veröffentlicht am 10:42h, 21 Juli Antworten

    Danke für den Impuls, den ich auf der Seite bekommen habe. Gerne komme ich wieder.

  • Bela
    Veröffentlicht am 21:51h, 14 August Antworten

    Sehr berührend, eure Geschichte. Ein mir vertrautes Thema… Was mir gerade gut tut zu lesen, ist deine Erkenntnis, dass deine Wahrnehmung (Verlustangst) stimmte. Dass du das nicht nur aufgrund deiner Geschichte so fühlst, sondern dass es dafür im Hier und Jetzt durchaus eine Berechtigung gab. Und schön zu lesen, dass es Männer gibt, die den Mut haben, sich ihren Gefühlen, Mustern und Ängsten zu stellen. Danke fürs Teilen! Alles Liebe, Bela

  • Alexander
    Veröffentlicht am 00:42h, 29 Oktober Antworten

    Ihr bewegt Energie.
    Und Ihr tut das nicht nur für Euch – Ihr macht das für… ich weiß nicht wie ich es präzise ausdrücken könnte, weil das was Ihr da macht Grenzen verschiebt und auflöst – im Gegensatz zu Worten, die ja Bedeutungen möglichst eingrenzen sollen, damit sie auch verstanden werden können.

    Jedenfalls hat mich diese Deine Geschichte sehr bewegt :-)

    und dafür:

    Danke, Caro

    Diese Deine und Eure Geschichte ist ja nur ein kleiner Teil eines sehr komplexen Narrativs. Das noch nicht vorbei ist.
    Und… ich wünsche Dir und Euch soviel Power, wie Ihr vertragen könnt, um diese Geschichte weiter zu schreiben.
    Möge sie noch wunderbarer werden.

    • Caro
      Veröffentlicht am 21:10h, 02 November Antworten

      Lieber Alexander,

      ich freue mich, dass dich meine/unsere Geschichte so bewegt hat. Das motiviert mich, noch mehr von mir, meiner Beziehung und Entwicklung zu teilen.

      Ja, die Gesamtgeschichte ist noch nicht abgeschlossen und ich bin selbst gespannt, wie sie weitergehen wird.

      Liebe Grüße
      Deine Caro

  • Dave
    Veröffentlicht am 20:29h, 31 Mai Antworten

    Liebe Caro,

    ich finde toll wie du dich geöffnet hast!

    Lg

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