Herzenswärme & Das Große Bild

21. August 2014

Bitte beachte: Ältere Artikel von mir können überholt sein. 1) Bis Februar 2017 ging ich davon aus, Liebe sei ausschließlich eine Tätigkeit. Ich glaubte, nur ich selbst könne meine Liebe machen. Heute weiß ich: Liebe ist und war zugleich immer schon da, und wird immer da sein, in mir und in der Welt. 2) Bis Juni 2017 hielt ich monogame Beziehungen für überholt und Polyamorie für das überlegene Modell. Heute weiß ich: Bevor ich mit vielen Frauen tiefe Beziehungen eingehen kann, muss ich es überhaupt erstmal mit einer Frau schaffen... 3) Bis August 2017 wollte ich alles an Menschen unterschiedslos annehmen. Heute weiß ich: Nicht alles ist Licht. Tief in uns kann es auch Muster geben, mit denen wir uns und anderen schaden und die es darum auszuschalten gilt. — Manuel

Was könnte die Liebe je ersetzen? Grundsätzlich natürlich nichts – Liebe ist nur ein Synonym für das Gute, wie gute Taten und gute Gefühle. Leider haben viele Menschen Schwierigkeiten mit diesem Begriff, teilweise regelrechte Berührungsängste. „Igitt, Liebe – das ist doch nur was für Esoteriker, Hippies und Schwächlinge“, scheinen manche sogar zu denken. Das absolute, unbedingte Gute so als etwas Schlechtes abzuurteilen: Das ist doch ganz „normal“.

So etwas nennt man ein Vorurteil. Welcher Begriff aber wäre geeignet, diesem Vorurteil zu begegnen? Danach habe ich in der ganzen letzten Woche gesucht, und etwas gefunden: Herzenswärme. Gestern Abend habe ich die Zweite Regel dann zum ersten Mal so erklärt, dass die Tätigkeit des Liebens sowohl äußerlich, in meinen Handlungen, als auch in mir selbst stattfindet: Ich handle so, dass ich mich lieben kann = Ich erzeuge Herzenswärme in mir, durch Denken und Handeln.

Überall auf der Welt handeln Menschen im krassen Widerspruch zu dieser, unserer Zweiten Regel. Sie lieben nicht, sie hassen, mit aller Kraft und voller Energie – sei es die IS, Syrien, Israel vs. Palestina, Russland vs. Ukraine… Es macht uns ohnmächtig und wütend, von Ferne mit anzusehen, wie der Erdball von Barbaren beherrscht wird. Einer aus unserer Gruppe in Bochum nimmt sich all das sehr zu Herzen, und leidet sogar körperlich. Mir geht es ähnlich.

Sollen wir also gegen die Barbarei in den Krieg ziehen, und für Frieden und Freiheit kämpfen? Dieser Impuls ist verständlich, aber leider töricht. Denn damit würden wir dem „Gegner“ bloß beweisen: Das letzte Mittel, um Konflikte zu lösen, ist Gewalt – und wir hätten Recht: Handeln wir bloß konsequent „gegen“ einander, enden wir zwingend bei Mord und Totschlag. So aber kommen wir nicht weiter! Der Mensch ist wie ein Spiegel. Was wir hineingeben, bekommen wir heraus.

Der beste Weg, um der Welt Frieden und Liebe zu stiften, ist daher das Meta Movement. Mit jedem Einzelnen (!), der sich uns anschließt, wächst ein neuer Geist heran. Selbst lieben, aus Herzenswärme handeln und jeden Menschen annehmen, anstatt immer nur aufeinander einzuschlagen – so viel Liebe wird auch noch die größten Hitzköpfe der Menschheit inspirieren. Aber erst dann (!!), wenn viele weisere Menschen vorausgehen. Sind wir deine Bewegung?

Manuel
m@movemeta.org

Ich bin Manuel, der Gründer von Move Meta. Seit 2014 verbindet unsere Bewegung Menschen, die SelbstLiebe lernen wollen – eine aufregende, alles erschütternde Reise zu uns selbst. Über meinen eigenen Weg dorthin schreibe ich hier im Blog.

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