Gut fühlen

Zu Fußball, Fernsehen und Musik hab ich nicht viel zu sagen. Früher kam ich darum oft schwer ins Gespräch. Heute ist das anders: Small Talk erspare ich mir einfach gleich. Spreche ich über Liebe und Gefühle, stellt sich nämlich von selbst heraus, mit wem ich mich gut unterhalten kann. Zugleich entstehen Nähe, Verbundenheit und intensive Beziehungen. Das liebe ich!
Mein Leben begann ich zu lieben (und meine Berufung zu finden), als ich beschloss, radikal meiner Freude zu folgen: Möglichst nur noch das zu tun, was sich gut anfühlt. Natürlich fühle auch ich mich manchmal schlecht; doch diese Gefühle wollen mir bloß zeigen, dass ich von meinem persönlichen Weg abgekommen bin. Ihr Zweck ist keineswegs, dauerhaft erlitten zu werden.
Ich bin immer noch ganz berührt vom heutigen Abend. Nach unseren Free Hugs sind wir ins Bochumer Café Eden gegangen, und haben getan, was Move Meta so besonders macht: Wirklich über uns selbst gesprochen. Einer der ergreifendsten Momente war, als eine Teilnehmerin von ihren Eltern erzählte.
Diese Frage stellte mir Alexandra vor kurzem in einem Interview. Um genau zu sein, hatte sie mir die Frage sogar schon eine Woche vorher geschickt. Und es war eine gute Frage, denn zu jener Zeit hatte ich meine Selbstliebe schon eine Weile nicht mehr gespürt. Ich musste also erstmal überlegen, was ich darauf Kluges antworten könnte - und dann fiel mir heute morgen die Antwort ein. Natürlich erst, nachdem das Interview längst gelaufen war.
Im Zentrum aller SelbstLiebe steht eine exquisite Erfahrung: "Ich bin liebenswert, genauso wie ich bin." Je früher (und je öfter) wir diese Erfahrung machen dürfen, desto besser. Mit der Zeit entsteht dadurch eine tiefe Gewissheit - das Urvertrauen. Wem dieses jedoch fehlt, der will meist für immer geliebt werden, ohne dabei (sich) selbst lieben zu lernen. Move Meta öffnet einen hocheffektiven Ausweg aus diesem Mangel, an dem nahezu alle Menschen leiden.
Du bist gut, so wie du bist. Werde Teil unserer Revolution.