Geschichten

Jae West litt lange an einer Essstörung. Dann lernte sie, zu spüren: "Ich bin gut, so wie ich bin." Um das weiterzugeben, zog sie sich in London aus. Ihr Video berührt Millionen. Das ist Move Meta: Sich selbst offenbaren, um anderen zu helfen, sich selbst zu lieben... "Ich stehe hier für jeden Menschen, der mit einer Essstörung oder seinem Selbstwert Probleme gehabt hat... Um Selbstannahme zu unterstützen, male ein ❤ auf meinen Körper". Mehr darüber erzählt Jae bei den Liberators.
Ende Juli bin ich zusammengebrochen. Es war ein Donnerstagmorgen. Der Wecker klingelte und ich versuchte, mich aus dem Bett zu bewegen. Aber so sehr ich mich auch anstrengte, es wollte mir nicht gelingen. Ich wurde panisch und begann, unkontrolliert zu heulen und zu zittern. Ich konnte überhaupt nicht begreifen, was gerade mit mir passierte.
Selbstliebe. Mich so annehmen, wie ich bin. Zu fühlen: Es ist gut, wie ich bin. Dort bin ich angekommen, vor ein paar Monaten bei Move Meta Berlin. Der Weg dahin war vorher bereits geebnet, doch wie sah er aus und wie hat es Move Meta geschafft, mich an meine Selbstliebe glauben zu lassen und sie wahrzunehmen?
Nach jahrelangen Panikattacken und depressiven Phasen begann für mich - wie offenbar für viele andere Menschen weltweit auch - im Jahre 2012 eine Art geistige Neugeburt. Ein wesentlicher Schritt dazu war das Buch "Unendliche Liebe ... Jesus spricht" von Glenda Green. [Vorurteile? Bitte weiterlesen, es folgt eine unserer besten Geschichten... /Anm. d. Red.] Mein Bruder schenkte es mir zu Beginn jenes Jahres.
Vor zwei Jahren war ich noch ein schüchternes, verletzliches Mädchen. Was ich heute einfach akzeptiere und hinnehme, habe ich damals gehasst, insbesondere mich selbst. Ich habe so einige Fehler gemacht, damals. Ich war sehr nachtragend und undankbar. Eventuell nachvollziehbar, wenn man bedenkt, dass ich fast mein ganzes Leben Probleme hatte, Freunde zu finden und zu behalten. Vielleicht, weil ich zu aufdringlich war, vielleicht, weil ich nicht genug da war. Ich weiß es nicht.
Warum hat mich die Natur mit Gefühlen wie Angst, Scham und Trauer ausgestattet? Wäre das Leben nicht viel lebenswerter, wenn es nur Liebe, Freude und Glück geben würde? Nein, wäre es nicht!
Bei mir ist es bisher ziemlich verkorkst gelaufen – die erste „Lektion“ vor ziemlich genau 10 Jahren habe ich nicht erkannt/gelernt. Nach einem fast-Studienabbruch gelang es mir mit einem Kraftakt dennoch, beruflich Fuß zu fassen und familiäre Erwartungshaltungen (die ich für mich schon lange anerkannt hatte) zu erfüllen. Dabei habe ich jedoch die eigentlichen Ursachen, die zu meinem Zusammenbruch führten, nicht erkannt, und mittlerweile fast 10 Jahre auf einem Weg weitergemacht, der nicht meiner ist. Das weiß ich nun.
Es fühlt sich toll an… Es ist ein Wahnsinns-Gefühl innerer Zufriedenheit, von Stärke und Vertrauen – soo versöhnend mit mir selbst und der Welt. Ich kann es schon seit einer Woche spüren - mal stärker mal weniger stark – und auch davor war es immer schon mal in bestimmten Momenten da.
Nichts bewegt uns mehr, als das echte Leben. Anstatt Rat auszuteilen, soll Move Meta darum eine Geschichte erzählen: Wie der Mensch sich selbst zu lieben lernt - die vielleicht wichtigste Geschichte aller Zeiten. Um sie zu erzählen, brauchen wir deine Stimme. Egal, wo du heute stehst.
Du bist gut, so wie du bist. Werde Teil unserer Revolution.