Die Ära der Konkurrenz ist vorbei

03. März 2017

Warum ist die Welt so umkämpft und zerstückelt? Und wie wird sie wieder heil? Charles Eisenstein, der amerikanische Vordenker, erzählt von einer neuen Ökonomie: Sacred Economics. Ein wunderbarer Kurzfilm von Ian MacKenzie. Von Eisenstein lese ich derzeit außerdem „The More Beautiful World Our Hearts Know is Possible“ (in der leider recht zähen deutschen Übersetzung) und bin fasziniert von seinem Ansatz, unsere Welt über die Geschichte zu dekonstruieren, die wir von ihr erzählen.

Unsere alte Geschichte ist die von der Trennung und vom Alleinsein eines jeden in einem feindlichen Universum, wo jeder gegen jeden kämpft. Doch diese Geschichte will keiner mehr so recht glauben. Wir spüren, dass es Zeit wird für eine neue: Eine Geschichte von der Verbundenheit von allem mit allem, vom Eins-Sein, vom Geben und vom Schenken – von der Liebe.

Und das Beste daran: Eisenstein beschreibt lediglich, was bereits geschieht. Kein „Wir müssen die Welt ändern!“, sondern ein „Der Wandel ist bereits im Gange“. Ich bin tief beeindruckt, dass ein Mensch alleine so ein Buch hat schreiben können. Eisenstein öffnet mir eine neue Verständnisebene, sogar noch jenseits der „Kunst des Liebens“ von Erich Fromm, dem bisher für mich wichtigsten Buch – dessen Rahmen doch immer noch war, dass der Mensch fundamental alleine ist. Dank Eisenstein erkenne ich diese Prämisse als Teil der alten Geschichte, die ich nunmehr hinter mir lasse.

Manuel
m@movemeta.org

Ich bin Manuel, der Gründer von Move Meta. Seit 2013 lebe ich nach einem einzigen Satz: Ich bin gut, so wie ich bin. Heute liebe ich mein Leben. Bei Move Meta erzähle ich davon.

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