Klar fühle ich. Ist doch logisch. Oder?

Uhrwerk von innen

12. Juli 2017

Ich dachte immer, ich würde fühlen. Und eben da lag das Problem…

Sie brach in Tränen aus, und ich schaute einfach zu

Caro weinen zu sehen, schien mich kaum zu berühren. Vor versammelter Runde hatte ich soeben erklärt, wie ich unsere Beziehung auffasse – dass ich Caro lieben wolle, und zugleich frei sein und unabhängig. Vor Monaten habe sie zum ersten Mal beiläufig gesagt, dass wir „zusammen“ seien. Damals sei mir ein Schauer den Rücken hinuntergelaufen. Von Anfang an habe sie gewusst, dass ich die Vielfalt des Lebens und der Frauen genießen wolle. Jede meiner Beziehungen solle für sich stehen. Das Letzte, was ich wolle, sei eine exklusive, monogame „Partnerschaft“ (oder anders ausgedrückt: Emotionale (Co-)Abhängigkeit).

Ich glaubte, wir wären uns einig gewesen. Bedingungslos lieben heißt jeden Menschen lieben – warum also sich beschränken auf einen, auf nur eine „echte Beziehung“?! Polyamorie schien uns das umfassendere, natürlichere und liebevollere Beziehungsmodell zu sein. Doch als Caro gefragt wurde, wie sie sich mit all dem fühle, was ich gesagt hatte, verzog sich ihr Gesicht voll Schmerz. Sie begann lauthals zu weinen. So erschüttert hatte ich sie noch nie erlebt. Es war herzzerreißend – oder hätte es zumindest sein sollen.

Doch ich konnte sie nicht fühlen. Ihre Trauer drang nicht an mich heran, schien wie abgeschirmt in Caros Sphäre. So sollte es ja nun auch sein, sagte mein Verstand. Jeder ist für seine Gefühle selbst verantwortlich! Doch irgendetwas irritierte mich auch daran. Müsste ich nicht zumindest Liebe empfinden; eine tiefere Verbundenheit also, jenseits allen Schmerzes? Ich jedoch fühlte praktisch nichts. Nur eine dumpfe Ahnung, dass ich mit meiner Auffassung von liebevoller Beziehung in diesem Raum alleine dastand.

Caros Angst, am Ende allein zu sein

Es war der dritte Tag meines Besuches in Lülsfeld, bei der Gemeinschaft Go & Change. Caro war dort schon einige Male zu Gast gewesen und von deren Arbeit und Philosophie beeindruckt. Nun wollte sie fast den gesamten Monat bei ihnen verbringen, und ich hatte mich entschieden, dazuzukommen. Diese Gemeinschaft schien ihr außerordentlich wichtig zu sein. Ich wollte erfahren, was sie daran so faszinierte.

Der Sommerwind strich durch die Bäume im Hof des wuchtigen Klosterbaus. Dort draußen wurde es immer heißer. Drinnen saßen wir im Stuhlkreis, um uns gemeinsam mit unseren inneren Prozessen zu befassen. Als wir gefragt wurden, worüber wir sprechen wollten, hob Caro als Erste die Hand. Ich wusste, dass sie schon lange auf diese Chance gewartet hatte: endlich ihrer nie verstummen wollenden Angst auf den Grund zu gehen. Der Angst, am Ende alleine dazustehen, mutterseelenallein, von allen verlassen.

Schon oft hatten wir beide darüber gesprochen. Immer wieder hatte ich sie zu trösten versucht; ihr versprochen, dass sie tief in sich Liebe finden werde. Immer wieder hatte ich ihr auch bedeutet, dass sie selbst für ihre Gefühle verantwortlich ist. Keiner kann anderen die Gefühle (weg)machen. Schließlich rammen wir einander keine Hormonspritzen ins Rückenmark. Jeder muss lernen, mit seinen eigenen Gefühlen gut umzugehen. Jeder muss lernen, sich gut zu fühlen, wie er/sie ist, bedingungslos. Deshalb reden wir bei Move Meta ja so viel darüber. SelbstLiebe eben – selber lieben, auch *sich* selber. [Wobei alle Liebe zugleich schon da ist, habe ich jüngst gelernt. Allerdings fällt es auch mir noch schwer, das zu fühlen.]

Leider wollte es ihr nie gelingen, sich dauerhaft „gut“ zu fühlen – durch ihre Angst hindurch anzukommen in tiefer Ruhe, in bedingungsloser SelbstLiebe. Caro schien abhängig von anderen, von Zuwendung und Bestätigung. Zugleich war all das nicht genug. So oft hatten wir einander ungeteilte Aufmerksamkeit gewidmet, uns einander wochenlang liebevoll hingegeben. Längst war sie die wichtigste Frau in meinem Leben. Doch immer noch schien sie mehr zu bedürfen.

Ich wollte mich mit ihr freuen, nicht mit ihr leiden

Ich war überzeugt, in den letzten zwei Jahren alles nur Mögliche getan zu haben, um Caro meine SelbstLiebe weiterzugeben. Doch es hatte nicht gereicht. So überraschte es mich nicht, als sie in Tränen ausbrach. Sie verlieh unser beider Hilflosigkeit Ausdruck. Nur mit solcher Heftigkeit hatte ich nicht gerechnet.

Was dann geschah, traf mich erst recht unerwartet. Als Caro sich beruhigt hatte, stand plötzlich wieder ich im Zentrum der Aufmerksamkeit. Nun wurde mir erklärt – unverblümt und achtsam zugleich –, dass ich bis zu diesem Moment keineswegs liebevoll handle. Caro sei die Starke von uns beiden; sie habe sich immer wieder offenbart und ihre Gefühle gezeigt. Ich hingegen habe gezeigt, dass ich von Beziehung nichts verstünde. Beziehung heiße, sich vollends auf einen anderen und seine Gefühle einzulassen, miteinander zu fühlen. Vor allem aber heiße es, das eigene Glück nicht über des anderen Leid zu stellen.

Das aber hatte ich getan, und zwar wissentlich. Ich war überzeugt, es sei für uns beide das Beste. Was hätte es ihr denn geholfen, wenn ich mich selbst, meine Bedürfnisse und Träume verleugnet hätte? Was hätte sie anderes von mir gelernt, als ebenfalls sich selbst zu verleugnen? Und wie ich, sollte auch sie bedingungslos frei sein, egal mit wem und welche Sehnsüchte sie sich erfüllen mochte. Ich war nie eifersüchtig. Vielmehr freute ich mich jedes Mal für sie, wenn sie mir von neuen Erfahrungen erzählte. Von dieser Art Beziehung hatte ich lange geträumt, wo die Freude des anderen auch die eigene Freude ist.

Doch eigentlich gebe es gar keine „Beziehung“ (=Partnerschaft) zwischen uns, wurde mir erklärt. Ich hätte mich nicht auf einen Wir-Raum eingelassen, auf eine Verpflichtung für etwas Größeres als mich selbst. Caro sei für mich nur Funktion; ich benutze sie, um mich gut zu fühlen, geliebt zu werden und Sex zu haben. Nie aber hätte ich sie mit allen ihren Gefühlen angenommen und geliebt. Mein Glück über ihr Leid zu stellen, sei das deutlichste Zeichen. Das heiße ja, dass ich zwar das Gute mit ihr teilen, aber das Schlechte bei ihr belassen wolle. So stehe Caro gerade dann alleine da, wenn sie mich am meisten brauche. Mehr noch: Caro leide darunter, dass ich meine Sehnsüchte auslebe. Für sie heiße das, sie sei nicht genug. Wo sei meine Verbundenheit mit ihrem Schmerz? Ein liebevoller Partner würde, ja könne das nicht zulassen.

Partnerschaft ist nichts für mich. Oder etwa doch?

So herum hatte ich das noch nie gesehen. Ich war verwirrt. Diese Perspektive schien allem zu widersprechen, was ich bis dahin über die Liebe gelernt hatte. Auch ging mir furchtbar auf die Nerven, dass mir ständig eine Partnerschaft angedichtet wurde; ich hatte dieses Label absichtlich vermieden. Allerdings hatte sich so richtig, warm und weich angefühlt, was eine junge Frau aus der Runde über den Wir-Raum gesagt hatte, den eine echte Beziehung eröffnet. Ein solches „Wir“ hatte ich bis dahin nie auf dem Schirm gehabt. Oder vielmehr, ich hatte es verdammt als Projektionsfläche für naives Geliebtwerdenwollen.

Noch war ich nicht soweit, alles anzunehmen, was ich gehört hatte. Es ließ mir aber auch keine Ruhe, wie wenig ich anscheinend mit Caro gefühlt hatte. Vielleicht war ja doch etwas dran an Beziehungen, wo einer an erster Stelle steht. Von irgendwem sonst, irgendwo anders hätte ich mir das nicht sagen lassen, aber diese Menschen hier schienen sich mit Fühlen und Wir-Räumen sehr genau auszukennen.

Uns wurde angeboten, das Gespräch später im kleinen Kreis fortzusetzen. Noch für denselben Abend verabredeten wir uns zu viert, mit der jungen Frau und dem stellvertretenden Leiter der Gemeinschaft, der auch am Mittag moderiert hatte. Caro und ich wollten herausfinden, wie es nun weitergehen könne. Außerdem hatte sie mich nach dem Abendessen gebeten, erst einmal woanders zu schlafen als bei ihr im Zimmer. Ich war beunruhigt und hoffte, sie würde sich das nochmal überlegen.

[Was im folgenden Gespräch genau geschah, kann ich nur mit Mühe erinnern. Ich habe den dringenden Verdacht, dass etwas in mir sich dagegen wehrt. Vielleicht brauche ich deshalb auch ungewöhnlich lange, um diesen Artikel zu schreiben – ich komme nur mühsam voran, Zeile für Zeile. Umso mehr will ich diesen Teil von mir loswerden, der mein Inneres verzerrt und meine Gefühle unterdrückt. Verdammt!]

Es gibt da noch was anderes als Denken

Als wir im Abendlicht im Klosterhof saßen, war ich nervös und aufgeregt. Caro saß mir gegenüber, zu unseren Seiten die beiden anderen. Es wurde nochmal wiederholt, was wir am Nachmittag gehört und erfahren hatten. Besonders wurde auch betont, wie weit Caro auf ihrem Weg schon sei und wie offen sie sich bereits gemacht habe. Nun sei es an mir, mich ebenfalls zu öffnen.

Was nun geschah, machte Caro und mich gleichermaßen fassungslos. Mit ihr alleine, oder mit irgendjemand anderem hätte ich das nie zugelassen. Vielleicht hätte ich Caro zum hundertsten Mal ihr Leben erklärt. Vielleicht hätte ich auch nüchtern erwogen, es einfach mal auszuprobieren mit einer echten Partnerschaft. Garantiert jedenfalls wäre mir nicht die Idee gekommen, mein Hirn kurzzuschließen und ins Herz zu gehen. Doch unsere Begleiter stellten genau die richtigen Fragen, um meine Schale zu knacken. Es war wie Zauberei.

Diesmal fing ich an zu weinen. Vom einen auf den anderen Moment wurde alles ganz klar. Wie ich Caro behandelte, war absolut scheiße! Ich wollte sie wahrhaft lieben, ihr mein „Du bist gut, so wie du bist“ schenken, bedingungslos. Tatsächlich aber hatte ich ihr genau das verweigert. Ich machte ihren Schmerz nicht genauso wichtig, als wäre es mein eigener. Stattdessen vergnügte ich mich immer wieder mit anderen Frauen, obwohl ich wusste, dass sie darunter litt. Ich hatte geglaubt, ich dürfe mich eben nicht so von ihr abhängig machen, wie sie von mir. Ich wollte ihr ja gerade zeigen, wie es ist, sich frei und unabhängig zu stellen und zu fühlen.

Schon oft hatte Caro in meinen Armen geweint. Nie aber hatte ich begriffen, dass sie auch *wegen* mir weinte. Nie hatte ich vollends mit ihr gefühlt, mich vollends mit ihr verbunden. Ich hatte sie nur so viel geliebt, wie für mich opportun war. Und wenn sie nicht „funktionierte“, bevormundete ich sie; bemühte mich, meine Pflicht zu tun (vor allem im Bett); und gab ansonsten irgendwann auf. So war Caro immer wieder gescheitert, an meiner lieb-distanzierten Fassade und meiner Überheblichkeit. In ihren liebenden Augen hatte ich den Mann gesehen, der ich sein wollte. Doch dieser Mann war ich bis dahin nie gewesen.

Endlich fühlte ich Caros Schmerz – und Liebe zugleich

In diesem Vierergespräch begriff ich, dass ich so nicht mir ihr umgehen wollte; dass unsere und meine Liebe zu ihr schon längst viel größer war. Jetzt endlich wurde ihr Schmerz auch mein Schmerz. Ich heulte noch mehr und war ergriffen, wie sehr sie mich die ganze Zeit liebte, sich öffnete und zeigte, wie weh ihr das alles tat. Mir schien, als hätte ich sie gar nicht verdient. Ich schämte mich.

Dann war alles gesagt. Nun sei es erst einmal an der Zeit, unsere Erkenntnisse sacken zu lassen und neu zu spüren, was wir füreinander fühlten. Bis dahin sollten Caro und ich erst einmal Abstand halten und nicht einfach weitermachen wie gewohnt. Eine Zeit der Trennung würde uns beiden helfen, Klarheit zu gewinnen. Erst, wenn wir beide bereit seien, sollten wir uns bewusst für ein Date treffen. Außerdem sei eine Entschuldigung fällig – und zwar dann, wenn ich wirklich fühlen könne, was ich mit Caro gemacht hatte.

Damit war ich mehr als einverstanden. Ich dankte allen, ging meine Sachen packen und zog in ein anderes Zimmer. Dann suchte ich mir Stift, Papier und eine stille Ecke und begann, über den Tag zu schreiben.

Von meinen Notizen ist vieles in diesem Text aufgegangen. Sie enden wie folgt: „Liebe heißt, zutiefst eins zu werden. Liebesbeziehung heißt folglich, ein Wir zu leben und zu fühlen, wo ich bis dahin mein Ich behauptet habe. Die Idee fühlte sich toll an, warm und weich und harmonisch und klar und groß, aus diesem Wir heraus zu handeln und zu sein. So klar wie in diesem Moment konnte ich das noch nie spüren. Mich in ihre Liebe fallen zu lassen, so wie sie sich in meine Liebe fallen lassen möchte, ja… das möchte ich uns beiden schenken. Ich liebe diese Frau. Ich liebe dich, Caro.“

Happy End? Nicht so schnell!

Rückblickend liest sich das, als wäre da schon alles klar gewesen. Das war es keineswegs. Für einen Moment hatte ich tiefer mit Caro gefühlt als je zuvor. Doch mit jeder Stunde, die unser Gespräch ins Dunkel der Vergangenheit rückte, entfernte ich mich auch von meinen Gefühlen. Morgens alleine im Bett oder tagsüber beim Arbeiten merkte ich, wie stark mein Kopf tatsächlich war, wie er mein Herz regelrecht unterdrückte. Ich fiel zurück in meinen lange geübten, weitgehend tauben Funktionsmodus – den ich zum ersten Mal als solchen erkannte. Der Kontrast zu unserer berührenden Aussprache war unübersehbar.

In den nächsten Tagen wusste ich kaum, wie ich mit Caro umgehen sollte, wenn wir uns beim Essen oder auf dem Flur begegneten. Nichts schien angemessen, nicht einmal ein längerer Blick. Ihr schien es genauso zu gehen. So hilflos war ich in ihrer Nähe, dass ich sogar froh war, wenn wir uns für Stunden aus den Augen verloren. Die ganze Zeit versuchte ich, vom Kopf ins Herz zu gehen, doch ohne Beistand war das verdammt schwer. Umso mehr wollte ich dahin zurück.

Nach drei Tagen fragte ich Caro, ob sie sich abends mit mir treffen wolle. Sie war einverstanden; auch sie vermisste mich merklich. Im Klostergarten erzählten wir einander zwischen Rosensträuchern und Mückenschwaden, wie schwer es uns fiel, einen neuen Umgang miteinander zu finden. Währenddessen bemühte ich mich, genau hinzuspüren, ob ich bereit wäre für meine Entschuldigung. Doch es war, als wollte ich mit Rettungsweste tauchen gehen. Wir beide hatten dieses Gespräch gewollt, doch ich schien außerstande, ins Fühlen zu kommen und mich tiefer mit ihr zu verbinden – und mit meiner Reue.

Endlich spürte ich die Wahrheit

So gingen wir auseinander, ohne vollends zueinander gefunden zu haben. Ich hatte es aufrichtig versucht, doch ich war nicht ins Gefühl gekommen. Meine Entschuldigung musste ein Versprechen auf später bleiben, bis ich diese wirklich spüren würde. Wir beide fühlten uns machtlos gegenüber dieser starken Kraft, die mich in den Kopf zog, ins Denken, in den Intellekt.

Am folgenden Abend baten wir deshalb um ein weiteres Gespräch. Diesmal trafen wir uns zu dritt in der fast leeren Bibliothek. Und wieder war es, als sei Zauberei am Werk. Tagelang hatte ich versucht, ins Gefühl zu kommen, doch mein Ego (wie ich inzwischen erfahren hatte, dass man das nennt) war einfach zu stark. Nun endlich hatte ich Hilfe. Trotzdem war es schwer, an meine Gefühle heranzukommen. Viele bange Minuten blickte ich Caro an, während ich mit unserem Begleiter sprach. Alles, was ich sah, war ein großes Fragezeichen. Liebte ich Caro wirklich? Oder war sie mir doch nicht so wichtig? „Wenn das so ist, dann ist es auch okay. Sei ehrlich zu dir selbst. Aber mach dir klar, dass diese Frau hier sehr schnell vergeben sein wird, wenn du sie nicht willst…“

Es war die Kombination aus einfühlsamen Fragen und offener Provokation, die mich schließlich fühlen ließ, was ich doch schon so oft gespürt hatte. Natürlich liebe ich Caro! Alles in mir sagt Ja zu dieser Frau. Ich will sie mit Haut und Haaren, und ich will mit ihr erleben, was wahre Verbundenheit ist. Ihre Liebe ist ein solches Geschenk! Ich will auch ihr schenken, bedingungslos geliebt zu werden, von ganzem Herzen. Und nicht zuletzt will ich wissen, wie Sex mit ihr ist, wenn sie sich wahrhaft sicher, geborgen und geliebt fühlt. Eine solche Beziehung will ich mit ihr, wo wir beide bei uns selbst ankommen und beieinander.

Ich war heilfroh, endlich meine Wahrheit zu kennen. Nun konnte ich Caro endlich mit reinem Gewissen begegnen. Ich mochte sie nie vollkommen geliebt haben, so wie man es hier bei Go & Change verstand. Doch ich wusste nun, dass ich es lernen will. „Ich liebe dich!“, sagte ich zu ihr, und konnte es endlich auch wieder fühlen. Sie fragte mich, ob ich wieder bei ihr schlafen wolle, und ich nahm freudig an. Ich lief auf mein Zimmer, packte meinen Kram zusammen und brachte ihn zurück auf unseres. Bald darauf gingen wir schlafen; nicht aber, ohne uns aneinanderzukuscheln. Es fühlte sich vollkommen richtig an.

Und all das ist erst der Anfang.

Dieselbe Geschichte aus Caros Sicht: Wenn ich lange genug warte, liebt er mich irgendwann. Oder?

Manuel
m@movemeta.org

Ich bin Manuel, der Gründer von Move Meta. Seit 2013 lebe ich nach einem einzigen Satz: Ich bin gut, so wie ich bin. Heute liebe ich mein Leben. Bei Move Meta erzähle ich davon.

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