Die Gunst der Frauen. 5 Wege, gekonnt um sie zu werben

Nase und Mund einer schönen Frau

16. April 2016

Bitte beachte: Ältere Artikel von mir können überholt sein. 1) Bis Februar 2017 ging ich davon aus, Liebe sei ausschließlich eine Tätigkeit. Ich glaubte, nur ich selbst könne meine Liebe machen. Heute weiß ich: Liebe ist und war zugleich immer schon da, und wird immer da sein, in mir und in der Welt. 2) Bis Juni 2017 hielt ich monogame Beziehungen für überholt und Polyamorie für das überlegene Modell. Heute weiß ich: Bevor ich mit vielen Frauen tiefe Beziehungen eingehen kann, muss ich es überhaupt erstmal mit einer Frau schaffen... 3) Bis August 2017 wollte ich alles an Menschen unterschiedslos annehmen. Heute weiß ich: Nicht alles ist Licht. Tief in uns kann es auch Muster geben, mit denen wir uns und anderen schaden und die es darum auszuschalten gilt. — Manuel

Image: „Nose & Hair“ by promiseproduction is licensed under CC BY 2.0.

Die schöne Unbekannte

Eben noch waren wir Fremde. Völlig unbekannt. Und plötzlich ist da etwas. Ein Augenblick. Ein Aufflackern. Ein Wir.

Die schöne Unbekannte muss für mich bereit sein, wenn wir uns begegnen. Nur wer selbst liebt, kann geliebt werden. Und noch wichtiger: Ich muss bereit sein für sie. Denn den Zufall kann man nicht vorhersehen; den ersten Blick kein zweites Mal wechseln. Auf Anhieb berühren werden wir uns nur, wenn auch ich dafür bereit bin. Und aus tiefstem Inneren strahle, was kaum ein anderer ihr geben kann. Das gelingt nur mit innerer Haltung: Selbstannahme.

Mich selbst anzunehmen, ist wie ein Sonnenaufgang in mir drin. Dann schäme ich mich nicht mehr meines Begehrens, und laufe auch nicht mehr vor Ansprechangst davon. Dann bin ich der Richtige, im richtigen Moment. Dann bin ich nicht mehr nur ein Gesicht im Hintergrund, Millionen Meilen von ihr entfernt. Dann fällt es mir ganz leicht, hinzugehen. Und dann bin ich auch nicht bedürftig, wenn ich vor ihr stehe. Es fühlt sich unendlich viel reicher an, geben zu können, als haben zu müssen.

Ich nehme mich selbst an. Immer. Und das ist mein erstes Geschenk an sie. Denn so kann ich ihr aufrecht sagen, was mich bewegt: Ich glaube, ich mag dich. Wollen wir uns kennenlernen?

Die jüngst Entdeckte

Wie ein rätselhafter, unerforschter Kontinent – so ist für mich die Frau, die ich noch kaum kenne. Ein Abenteuer, das auf mich wartet. Mit Neugier und Vorfreude auf das Unbekannte will ich daran gehen, sie zu erkunden. Und das bedeutet, sie wirklich sehen zu wollen. Ohne Vorurteile, voller Achtsamkeit.

Ich will ganz da sein, wenn ich ihr begegnen darf. Ich will ihr tief in die Augen sehen und sie alles fragen, was mir in den Sinn kommt. Und ich will ihr den Raum geben, sich voll und ganz zu zeigen. Sie soll sie selbst sein dürfen, ohne sich für irgendetwas schämen zu müssen.

Die jüngst Entdeckte soll erfahren, wie radikal meine Bedingungslosigkeit ist. Ein erhebendes, erfüllendes Gefühl der Freiheit, des unbedingten Seins. Vielleicht mein wertvollstes Geschenk – sie darf sich (gut) fühlen, ohne Gegenleistung.

Die tief Ergründete

Wir kennen uns nicht lange. Und sind uns doch so nah. Sie weiß, wie intensiv ich sein kann. Und gerade darum lassen wir uns Zeit. Denn ich bin keiner, um Alltägliches auszutauschen. Was wir haben, ist zu tief, zu wertvoll dafür. Ich treffe mich nicht auf einen Kaffee mit ihr, mal eben zwischendurch. Es würde unsere Magie zerstören. Ich bin jemand für besondere Momente.

Momente, wo sie in Gedanken an jemanden versinkt. Momente, wo sie etwas gerne hätte, es aber nicht haben kann – und gerade deshalb umso mehr davon will. Zum Beispiel, weil ich ihr einen Brief geschrieben habe. Und sie nichts anderes tun kann, als sich auf meine Gedanken und Gefühle einzulassen.

Ich weiß nicht, was schöner ist: Einer Frau den Raum zu geben, sich zu offenbaren, oder es selbst zu tun. Ich weiß aber: Indem ich ihr schreibe, öffne ich einen Raum nur für uns allein. Ich zeige ihr meine Seele, und die tief Ergründete spürt: Uns einander zu zeigen, ist das Schönste, was wir miteinander tun können.

Die innig Vertraute

Ich glau­be an die Vor­freu­de. Und ich liebe es, sie ins Äu­ßers­te zu stei­gern. Die Frau, die viel schon von mir weiß, soll wis­sen: Es erwartet sie noch mehr. Dafür fin­det sie in ihrem Brief­kas­ten viel­leicht ein kleines Päck­chen. Darin ein Stück selbst­ge­ba­cke­nen Ku­chens, und ein Sträuß­lein Blu­men. Hand­ge­pflückt. Oder ein selbst­ge­bas­tel­tes Kästlein, darin ein Ge­dicht auf einer Schrift­rol­le, zum Sel­ber­kur­beln.

Die innig Vertraute weiß, wie dankbar ich für sie bin. Sie weiß, dass ich immer da sein werde. Und wenn ich Lust habe, zeige ich es ihr. Sie wird es genießen, wenn sie erfährt: Ich habe mir Zeit genommen, und all diese Stunden nur an sie gedacht.

Jemandem hinzugeben, was ich selbst zu tun liebe – das ist für mich SelbstLiebe. Ich liebe es zm Beispiel, zu backen und einer Frau damit ein Präsent zu machen. Nicht jeden Tag; vielleicht nicht einmal jedes Jahr. Am besten dann, wenn sie es am wenigsten erwartet. Wäre ich Musiker, bekäme sie vielleicht eine Kassette (ja!). Wäre ich Maler, vielleicht ein Portrait.

Die heiß Geliebte

Ich weiß etwas, das nur sehr wenige Männer je erfahren dürfen. Seit ich es weiß, gehe ich mit Frauen völlig anders um. Und zwar: Wenn Liebe der äußerste Rahmen um eine Beziehung ist – wenn eine Frau sich von mir restlos angenommen weiß, sich darum bedingungslos geliebt fühlt, und zugleich auch selber (!) wahrhaft liebt: Dann dürfen wir miteinander machen, was wir anderen niemals gestatten würden.

Dann verbinden sich sogar die größten Gegensätze: Liebe und Macht. Dann erwerbe ich die Gunst, sie zu dominieren – oder sie mich. Dann verschmelzen Eins-Sein und Trennung, Gleichheit und Unterschied zu noch vollkommener Harmonie. Der eine übt Macht aus und transzendiert sich selbst; der andere geht in ebendieser Macht auf und spürt dasselbe, gigantische Gefühl. Und alles ist sicher, geborgen in Liebe.

So lade ich die heiß Geliebte vielleicht auf einen harmlosen, gemütlichen Ausflug ein. Auf ein liebevoll vorbereitetes Picknick. An einem Ort, wo man uns nicht sieht – oder bloß ein bisschen. Wo ich machen darf, dass sie sich nicht mehr rühren kann. Und nicht wagt, ihren Mund aufzumachen. Damit sie keiner hört.

Ihren Geist und Körper zu erobern, auf dass sie an nichts anderes mehr denken kann: Das ist für mich die höchste Vollendung der Kunst, um sie zu werben. Die Momente, in denen mir das gelingt, sind mir heilig. Für sie bereit zu sein, und die Richtigen dafür zu finden – das ist es, wofür ich am Ende lebe.

~~~

Wie wirbst du für dich? Und wie wirbt man um dich? Auf deinen Kommentar bin ich sehr gespannt!

Manuel
m@movemeta.org

Ich bin Manuel, der Gründer von Move Meta. Seit 2014 verbindet unsere Bewegung Menschen, die SelbstLiebe lernen wollen – eine aufregende, alles erschütternde Reise zu uns selbst. Über meinen eigenen Weg dorthin schreibe ich hier im Blog.

20 Kommentare
  • Sandregenpfeifer
    Veröffentlicht am 14:38h, 17 April Antworten

    Dieser Artikel erinnert mich an einen Ratgeber nach dem Motto „So wickeln Sie in zehn Minuten jede Frau um den Finger, die Ihnen begegnet.“ Und ich muss sagen, ich glaube nicht daran. Mag sein, dass das bei vielen funktioniert, aber remember: Jede Frau ist anders und einzigartig. Ich will keine Hoffnungen an deine Universallösungen zerstören und ich finde es prima, wenn das bei dir so funktioniert, aber ich glaube, es sollte sich in jeder Situation bewusst gemacht werden, dass es keine Garantie dafür gibt und das eben auch andere Wege möglich sind und jeder sollte seinen Weg finden. :-)

    • Manuel Fritsch
      Veröffentlicht am 12:00h, 18 April Antworten

      Lieber Sandregenpfeifer,

      warum so negativ? Ich schreibe weder in Du-Botschaften, noch erteile ich Garantien irgendwelcher Art. Ich habe einfach geteilt, wie ich um Liebe werbe – welche Wege ich gefunden habe. Und am Schluss frage ich, welche anderen Wege ihr kennt. Lass uns doch voneinander lernen, anstatt einander von vornherein anzuzweifeln…?

      Liebe Grüße
      Manuel

      • Anne
        Veröffentlicht am 17:23h, 18 April Antworten

        Lieber Manuel,
        Das war gar nicht so negativ gemeint, ich wollte nur zu bedenken geben, dass einige Leute das wie einen Ratgeber auffassen könnten und dann hinterher enttäuscht sein könnten bzw. denken, nur so klappt das. Und ich will nur anregen, dass es Frauen geben könnte, die auf diese Wege nicht so anspringen. ;-)
        Ich habe nicht vorgehabt, dich anzuzweifeln, ich habe mich einzig und allein auf diesen Artikel bezogen und nicht auf dich als Person.
        Um auf deine Frage am Ende des Textes (-> Artikel) zu antworten: Ich kann mich allein mit dem Wort „werben“ schon nicht anfreunden. Das klingt nicht natürlich. Und ich will, dass gute Beziehungen zu Menschen nicht strategisch geplant, sondern spontan und natürlich entstehen sollen. Verstehst du was ich meine? Deswegen habe ich wohl auch so eine Abneigung gegen diese „Wege“. Ich persönlich würde kein „Ziel“ von jemandem sein wollen.
        Bin übrigens eine sie falls du das noch nicht mitbekommen hast :-P („Lieber Sandregenpfeifer“… bitte nicht :-D)

      • Anne
        Veröffentlicht am 17:51h, 18 April Antworten

        Was mich vielleicht auch etwas von diesem Artikel abschreckt, ist die Tatsache, dass ich als Frau hier Wege präsentiert bekomme, wie man Frauen rumkriegen kann. Das ist für mich ein befremdliches Gefühl. Ich weiß nicht ob es anderen Frauen auch so geht.

  • Johannes
    Veröffentlicht am 14:55h, 18 April Antworten

    Vielleicht war das gar nicht so negativ? ;-) Ich denke in Bildern und da kam bei mir auch ein Bild von einem Ratgeber als Erinnerung in Erscheinung – daran finde ich nichts negatives.
    Man kann mich erfolgreich „werben“ in dem man mich akzeptiert – dazu benoetigt es keine Werbung.

    • Anne
      Veröffentlicht am 17:24h, 18 April Antworten

      Danke, Johannes! Du sprichst genau das aus, was ich denke! :-)

  • Caro
    Veröffentlicht am 13:54h, 25 April Antworten

    Hallo liebe Leute,

    @Sandregenpfeifer: In dem Artikel schreibt Manuel von seinen persönlichen Erfahrungen. Du hast also Recht, wenn du meinst, dass es keine Garantien oder universelle Strategien für Erfolg (worin auch immer er bestehen mag) gibt. Ich denke, es geht darum, ein liebevoller und achtsamer Mensch zu sein, so dass tiefe und innige Begegnungen/Beziehungen wahrscheinlicher werden als wenn man es nicht ist. Was genau sich dann entwickelt, ist sicher immer verschieden.

    @Joahnnes: Du sagst, dass du als Mensch akzeptiert/angenommen werden möchtest und dass das schon „werben“ genug wäre. Das steht auch nicht im Widerspruch zu dem Artikel, wo er ja schreibt, dass er die Frau (den Menschen) so sehen möchte, wie sie ist und ihr den Raum geben, sie selbst sein zu können. Das würde ich als annehmen verstehen. Oder meinst du etwas anderes?

    Liebe Grüße
    Eure Caro

  • Johannes
    Veröffentlicht am 22:29h, 12 Mai Antworten

    Danke Anne.

    Richtig, es gibt keinen Widerspruch in meinem geschriebenen zu dem Artikel. Und ich schrieb „Man kann mich erfolgreich „werben“ in dem man mich akzeptiert – dazu benoetigt es keine Werbung.“ Und sicherlich, werben hilft, wenn es ernst gemeint ist, zum Beispiel wuerde bei mir ein „ich mag dich sehr“ reichen.

  • Nora
    Veröffentlicht am 19:29h, 10 August Antworten

    Lieber Manuel,

    ich danke Dir für diesen Artikel. Damit hast Du mich auf eine sehr ansprechende Fantasiereise mitgenommen…

    Für mich beschreibst du das Spiel zwischen dem weiblichen und dem männlichen Wesenskern, aus Sicht des maskulinen. Vom Umworbenwerden fühle ich mich in meinem weiblichen Kern sehr stark angesprochen. Ich kann mich sogar mit dem Wort Beute identifizieren, was sicherlich viele (insbesondere Frauen) eher abschreckend finden. Diese Begriffe möchte ich auch nicht werten. In diesem Bezug entspricht es einfach meinem femininen Kern, anders kann ich es nicht beschreiben.

    Die Botschaft, die mich aus Deinem Text erreicht, ist sich mehr Zeit für intensive Momente zu nehmen, Polaritäten zu spüren und diese mit Liebe und Achtung zuzulassen. Mit den Polaritäten zu spielen, wie es unserer Natur entspricht. Und vor allem, achtsamer zu sein. Damit wir Liebe sein können…

    Herzlichst,
    Nora

    • Manuel Fritsch
      Veröffentlicht am 23:01h, 10 August Antworten

      Liebe Nora,

      du hast für mich sehr schön beschrieben, worum es mir geht. Willkommen bei uns! Magst du erzählen, wie du um jemanden wirbst, wie das konkret aussieht? Für mich ist das reichlich rätselhaft. Als Mann ist das ja sowieso meine Rolle. Aber wie Frauen vorgehen… das wäre wie ein Blick in eine sagenhafte Schatzkammer!

      Alles Liebe
      Manuel

  • Indie
    Veröffentlicht am 10:16h, 11 Januar Antworten

    Lieber Manuel,
    auch wenn dein Artikel schon ein paar Monate alt und du vielleicht von der ein- oder anderen Freundin in ihre Werbeskills eingeweiht worden bist, möchte ich dir erzählen, was ich dazu einmal gelesen habe.
    Laut diesem Artikel, leider weiss ich nicht mehr welcher und wo das war (der Inhalt ist aber hängen geblieben), verhalten sich Frauen „einladend“, wenn sie einen Mann interessant/ anziehend/ attraktiv finden.
    Durch ihr Verhalten signalisieren sie: sprich mich ruhig an, ich gebe dir keinen Korb.
    So gesehen wäre das Werben der Frauen also eher ein indirektes.

    • Manuel Fritsch
      Veröffentlicht am 11:39h, 11 Januar Antworten

      Liebe Indie,
      …und wie wirbst *du* für dich? Das interessiert mich viel mehr, als was du irgendwann irgendwo über „die Frauen“ (Gender-Rolle? Klein, niedlich, passiv?) gelesen hast.
      Alles Liebe
      Manuel

      • Indie
        Veröffentlicht am 21:15h, 11 Januar Antworten

        Lieber Manuel,

        *ich* habe beim werben um Männer in der praktischen Umsetzung noch Nachholbedarf. Wenn mir jemand gefällt suche ich aber meist seine Nähe, möchte ihn berühren und frage, wenn die Situation stimmt, vielleicht mal nach einem Kuss.

        • Manuel Fritsch
          Veröffentlicht am 22:47h, 11 Januar

          Liebe Indie,

          das klingt für mich sympathisch. Ich brauche auch oft das Darübersprechen, wenn ich den Schritt von der inneren Nähe zur körperlichen Nähe machen möchte; das liegt aber eher daran, dass ich es wirklich sicher wissen will. Meistens ist es dann auch von ihr gewollt, wenn ich mich danach fühle. Meine Erfahrung ist: Wenn man sich innerlich nahe fühlt, will der Körper nachziehen, und wenn es nur deshalb ist, weil es sich dann insgesamt „richtiger“ anfühlt. Zumal wir alle für körperliche Nähe gemacht sind. Das ist sozusagen mein Geheimnis beim Flirten: Ich halte mich körperlich oft lange zurück, aber ich baue über Empathie eine starke innere Verbindung auf und lasse den Rest dann einfach von selbst geschehen.

          Mir fällt übrigens auf, dass sich zwar deutlich mehr Frauen als Männer bei Move Meta anmelden, aber in die Gruppen kommen dann eher die Männer. Ich vermute, das liegt daran, dass Frauen im Allgemeinen ja ihre besten Freundinnen haben, um sich über Gefühle und Liebe auszutauschen; Männern hingegen fehlt so ein Gegenüber meist. Ich frage einfach aus spontaner Neugier heraus: Hättest du als Frau vielleicht einen Hinweis für mich, wie unser Gruppenangebot auf dich wirkt? Was könnten wir dir als Frau damit bieten, was ein Freundinnenkreis nicht bietet?

          Alles Liebe
          Manuel

  • Indie
    Veröffentlicht am 10:02h, 12 Januar Antworten

    Lieber Manuel,

    ist es vielleicht nicht auch ein Klischee wenn du mutmaßt, dass Frauen ja alle eine beste Freundin haben, mit der sie sich über ihre Gefühle austauschen?
    Ich könnte mir vorstellen, dass es für Frauen mehr Überwindung kostet ggf. alleine bei einer fremde Gruppe, die sich evtl. schon untereinander kennt, hinzuzustoßen.
    Zumindest mir fällt das nicht so leicht.
    Was mir persönlich bei deinem Gruppenangebot in Bochum fehlt ist die Möglichkeit, die Free Hugs zu überspringen und nur zu der Gruppe zu gehen. Wie schon beschrieben, es kostet schon Überwindung in eine fremde Gruppe zu gehen und dann soll ich mich gleich mit einem Pappschild in den Bahnhof stellen und fremde Leute umarmen.

    Ich denke aber gerne nochmal drüber nach, ob mir noch was anderes zu deiner Frage einfällt.

    • Manuel Fritsch
      Veröffentlicht am 15:04h, 12 Januar Antworten

      Liebe Indie,
      touché – du hast vollkommen Recht, das ist ein Klischee. Was nicht heißt, dass es deshalb weniger wahr wäre :) – gewiss nicht für „alle Frauen“, aber doch „im Allgemeinen“, besonders eben im Vergleich zu Männern.
      Für deinen ersten Hinweis zu meiner Gruppe danke ich dir. Ich habe gleich mal meine Beschreibung auf der Mitmachen-Seite geändert, sodass nun klar ist, dass man auch einfach nur zuschauen kann, und wann wir dann zu mir aufbrechen. So hoffe ich ist es einladender auch für Neue – wäre es das zumindest für dich? Das würde mich sehr freuen!

  • Indie
    Veröffentlicht am 10:23h, 13 Januar Antworten

    Ja, vielleicht stoße ich beim nächsten Treffen dann mal dazu.

  • Mario
    Veröffentlicht am 12:03h, 17 Januar Antworten

    Hallo Manuel!

    Bin über Deine Webseite gestolpert wie ich gesucht habe wie werbe ich richtig um die Gunst einer Frau. Ich zu meiner Person bin 37 Jahre alt und bin seit letzten August endlich geschieden. Ich war 10 Jahre verheiratet und musste mir dann eingestehen das es nur verliebt sein war aber nicht die richtige Liebe.
    Habe jetzt eine Frau kennengelernt die 10 Jahre älter ist als ich wo ich etwas fühle was ich noch nie vorher gefühlt habe und ich fühle mich hingezogen zu ihr. Habe ihr auch schon meine Gefühle mitgeteilt und sie hat sich zuerst auf ihr Alter rausgeredet aber da hab ich nur gesagt das das Alter für mich nur eine Zahl ist mehr nicht. Anderseits sagt sie mir z.b. rrrrrrrrrrrrrrr Du siehst richtig heiß aus in diesem Anzug. Und dann wieder habe ich irgendwie das Gefühl das sie irgend wie sich nicht traut. Wie soll ich mich als Mann da am besten verhalten? Vielleicht kannst Du mir einen Tip geben?

    • Manuel Fritsch
      Veröffentlicht am 16:26h, 17 Januar Antworten

      Lieber Mario,

      ich gebe ungern Tipps, weil ich glaube, dass jeder selbst fühlen (lernen) sollte, was sich in einem bestimmten Moment für ihn richtig anfühlt. Das wäre darum auch der beste Tipp, den ich dir geben kann: Fühle dich rein in die Situation – schenke ihr von ganzem Herzen, dass sie richtig ist, wie sie ist, und tun darf, wonach sie sich fühlt; sage ihr das auch – und dann wird sie sich, wenn sie sich mit dir wohl fühlt, fallen lassen können und sich trauen, zu ihren Gefühlen zu stehen!

      Alles Liebe dir
      Manuel

  • Chantal
    Veröffentlicht am 13:03h, 13 März Antworten

    Wunderschön geschrieben. Ich spüre Hingabe, gegenseitige Achtung, den anderen erkennen wollen, Demut, Dankbarkeit.

    Danke Dir, Manuel! ?

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