Das zweite Mal: Smalltalk

24. April 2014

Bitte beachte: Ältere Artikel von mir können überholt sein. 1) Bis Februar 2017 ging ich davon aus, Liebe sei ausschließlich eine Tätigkeit. Ich glaubte, nur ich selbst könne meine Liebe machen. Heute weiß ich: Liebe ist und war zugleich immer schon da, und wird immer da sein, in mir und in der Welt. 2) Bis Juni 2017 hielt ich monogame Beziehungen für überholt und Polyamorie für das überlegene Modell. Heute weiß ich: Bevor ich mit vielen Frauen tiefe Beziehungen eingehen kann, muss ich es überhaupt erstmal mit einer Frau schaffen... 3) Bis August 2017 wollte ich alles an Menschen unterschiedslos annehmen. Heute weiß ich: Nicht alles ist Licht. Tief in uns kann es auch Muster geben, mit denen wir uns und anderen schaden und die es darum auszuschalten gilt. — Manuel

Unser zweiter Abend im Café Eden handelte gleich zweimal vom Smalltalk. Einerseits haben wir wunderbar beleuchtet, wie dieselbe kurze Begegnung – ein Smalltalk, von außen – unterschiedlich erlebt werden kann: Als kleiner Moment der Herzlichkeit, wo Verbundenheit entsteht und die Botschaft gesendet wird: Du bist gut, ich mag dich, wie du bist. Oder eben als unverbundene, quasi maschinelle Interaktion, in der wir keine Wärme senden, den anderen nicht als Mensch schätzen und annehmen, und also auch keine guten Gefühle in uns selbst erwecken (nach dem Prinzip: Ich liebe mich, indem und weil ich dich liebe).

Andererseits brauchten wir etwa eine Stunde, um als Gruppe in die Tiefe zu kommen und von Beiträgen über das Meta Movement, über das Wie und Warum, auf eine persönliche Ebene zu gelangen. Lag es daran, dass meine Einführung in den Abend diesmal zu knapp geraten war? Meine persönliche Idee von Move Meta ist ja eine von allen Moderatoren, Coaches oder Gurus unabhängige Bewegung. Dennoch brauchen wir Vorbilder, deren Liebe zu sich selbst (und uns…) die Gruppe inspiriert und ansteckt. Das ist für mich das Erlebnis Move Meta. Damit uns das besser gelingt, will ich das nächste Mal anschaulicher einleiten, wie ich persönlich (mich) selbst liebe, und wie mir die Grundlagen dabei helfen. Das hat gestern wohl gefehlt, denn umso mehr Zeit brauchten wir für den Einstieg.

Aus unserem Alltag sind wir gewohnt, vor allem über unpersönliche Themen zu sprechen – Schule, Uni, Arbeit, Fußball, Auto, Urlaub. Wir verbringen viel Zeit miteinander, ohne eine persönliche Ebene zu berühren. Das Meta Movement soll ein Raum sein, wo das anders ist. Ein Raum, wo Menschen von Anfang an menschliche, verletzliche, düstere, aber auch wunderschöne Seiten an sich zeigen können, die sonst immer verborgen bleiben. Wenn uns das gelingt, entstehen echte Begegnungen, echte Verbindungen zwischen Menschen und zu sich selbst – Momente der (Selbst-)Liebe.

Manuel
m@movemeta.org

Ich bin Manuel, der Gründer von Move Meta. Seit 2014 verbindet unsere Bewegung Menschen, die SelbstLiebe lernen wollen – eine aufregende, alles erschütternde Reise zu uns selbst. Über meinen eigenen Weg dorthin schreibe ich hier im Blog.

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