Wieso „Pre­si­dent Trump“ eine riesige Chance für liebevolle Menschen ist

President Trump Riesenchance Move Meta

16. November 2016

Als Caro und ich am Mittwochmorgen die Facebook-Posts sahen („Unglaublich!“, *wütendes Emoticon*), konnten wir es uns bereits denken. Die Karikatur mit dem Griff in den Schritt der Freiheitsstatue machte die Sache dann endgültig klar. Trump hatte doch gewonnen.

Bis zum Wochenende war ich ratlos. Die Mainstream-Medien schrieben alle dasselbe: „Die dummen Idioten und Rassisten sind schuld.“ Erst am Samstag fiel mir wieder ein, dass es ja noch ein paar Alternativen gibt wie die NachDenkSeiten und KenFM, die mehr können, als von drei Nachrichtenagenturen und einander abzuschreiben. Endlich mal einen Blick auf die strukturellen Ursachen anstatt Kaffeesatzleserei.

Wen wir ausschließen, den sammeln Populisten ein

Dann schließlich, Samstagabend, erreichte mich ein Link auf einen Text von Charles Eisenstein, einem New Yorker Autoren, und in den Kommentaren darunter ein Video von Jonathan Pie, einem britischen Kabarattisten. Das Video war zu der Zeit schon längst viral. Beide bringen das Phänomen Trump sowohl verständnisvoll und diplomatisch (Eisenstein) als auch grandios emotional (Pie) auf den Punkt.

Trump ist demnach das Ergebnis, wenn wir aufhören, miteinander zu reden und zu debattieren, und alle ausgrenzen, verurteilen und beschimpfen, die unsere Weltsicht nicht teilen. Was in den USA die Rednecks und Rassisten sind, das sind in Deutschland die AfD-Wähler, Asylantengegner, Altherren der FDP usw. Je mehr Minderheiten auf diese Weise vom politisch korrekten Mainstream, vom „Auch du bist gut, so wie du bist, mit all deinen Sehnsüchten, Ängsten und Sorgen“ ausgeschlossen werden, umso mehr Macht bekommen Populisten – sie brauchen bloß aufzusammeln, wen das „linke“ Establishment fallengelassen hat. Kurz: Hass bringt Hass an die Macht. Wie im Kleinen, so im Großen. (Gilt auch fürs Hassen von Hassern!)

Mit dieser Wiedergabe anderer Leute Erkenntnis könnte ich es nun bewenden lassen. Zum Finale würde ich noch an meine Leser appellieren, in Zukunft lieb und artig zu anderen zu sein, offen und vorurteilsfrei auf Menschen zuzugehen und gelegentlich die eigene Facebook-Filterblase zu verlassen. Sonst Petry.

Menschen ändern sich nicht, bloß weil ich das gerne so hätte

Genauso gut könnte ich allerdings einem Veganer empfehlen, es doch mal mit Fleisch zu versuchen, oder einem Grünen-Wähler und BUND-Mitglied wie meinem Vater, auf den zweiten Urlaubsflug in diesem Jahr zu verzichten. Mit anderen Worten: Ich glaube an die Liebe, aber naiv bin ich deshalb noch lange nicht.

Wir werden nichts, aber auch gar nichts aus Trump lernen. Erstens begreifen Menschen gar nicht, was ihr kleiner Hass mit dem Hass in der Politik zu tun haben soll, ihre kleine Gier mit der Gier der Konzerne usw. Dabei ist jeder von uns anderen ein Vorbild, immer. Zweitens ändern sich Menschen erst, wenn es anders nicht mehr geht. Meine eigene Geschichte und bald drei Jahre Move Meta haben mich das gelehrt:

Wenn Schmerz &/ Sehnsucht überwältigend werden und alles andere misslungen ist – frühestens dann wird in Erwägung gezogen, es mit bedingungsloser Lie­be zu probieren, aufrichtig und mit ganzem Herzen. Selbst dann, und vor allem gerade deshalb dauert es meist nochmal Jahre, bis jemand tatsächlich zu lieben gelernt hat. Und zwar niemals für eine bessere Welt, sondern ausschließlich für sich selbst.

Des einen Leid, des anderen Freud

Es gäbe also allen Grund zur Verzweiflung. Bis gestern Nachmittag war das auch meine Grundstimmung. Dann allerdings tat ich, was ich seit meiner Kindheit in solchen Situationen tue: Ich verfalle in Optimismus. Denn mein Kopf ist Diener meines Herzens; er hat guten Gefühlen den Weg frei zu machen. Außerdem bin ich Autor und liebe es, mich zu produzieren. Also los: Wozu könnte Trump gut sein?

Sein Wahlsieg scheint mich ja herauszufordern, ebenfalls den Kampf aufzunehmen – gegen Populisten wie ihn, das Sys­tem, den Is­lam, das andere Geschlecht, das Kapital, die Kon­kur­renz… Wie soeben ausgeführt, bekäme ich dafür aber zurück, was ich verdiene: Denselben Hass, und zwar mit Nachschlag. Kein Kampf kann jemals das Kämpfen beenden. Was mein Gegner nicht schafft, das schafft der Burnout.

Ich kann aber auch begreifen, dass diese Zeit ein riesiges Potential birgt. Denn wo so viele in allen Lagern am Hass zugrunde gehen, entsteht ein gigantisches Vakuum an dem, wo­nach sich doch eigentlich alle bloß sehnen. So haben SelbstLiebende es umso leichter: Jeder will, was sie allein zu geben haben.

Wo Liebe fehlt, stehen Liebende hoch im Kurs

Als liebevoller Mensch ist mir die Welt ein riesiges Buffet – und ich bin der einzige mit einen Teller. Denn ich habe das Monopol auf erfüllende Beziehungen, auf Ich-liebe-mein-Leben-mit-Dir. Ganz gleich, ob ich eine Familie, ein Unternehmen oder etwa eine neue Religion gründen will; ob ich mit einem einzigen Partner, in polyamoren Beziehungen oder einer harmonischen Gemeinschaft leben möchte; ob ich mir erotische Abwechslung oder körperliche Treue wünsche: Immer sind es andere Menschen, die ich zu meinem Glück brauche – und die sich für mich entscheiden müssen, damit meine Träume in Erfüllung gehen.

Dabei ist es ganz egal, wie ich aussehe, wie alt ich bin, wie gebildet oder vermögend. Wer selber liebt, dessen Äußeres ist unerheblich. Wenn ein Blick in meine Augen genügt, um sich gesehen und geliebt zu fühlen, interessiert sich keiner mehr für meine Kleidung oder Frisur. Äußerer Glanz ist nur von Weitem attraktiv. Ein inneres Leuchten zieht auch an und hält sein Versprechen, auch wenn man sich näher kommt.

Wer bereit ist, Liebe über alles zu stellen, darf darum in Goldgräberstimmung ausbrechen – er wird überall gesucht. Dazu kommt: Der Einäugige ist König unter den Blinden. Selbst der blutigste Anfänger bedingungslosen Liebens wird Herzen für sich gewinnen. Bei Move Meta erfahre und erlebe ich das immer wieder. Einer von uns wurde auf einer Veranstaltung quer durch den Saal von einer Frau entdeckt. Seine Ausstrahlung habe sie angezogen, so ruhig und freudvoll. Sie sind jetzt ein Paar, und nicht das einzige.

Wer selber liebt, wird also reich be­schenkt. Das gilt für alle, die alleine auf ihrem Sofa sit­zen – die Welt sehnt sich nach lie­be­vol­len Freun­den, Part­nern, Müt­tern und Vä­tern. Das gilt für alle, die ih­re Be­ru­fung su­chen – was Men­schen am meis­ten brau­chen, ist Lie­be(n zu ler­nen). Das gilt für alle, die mehr Nä­he und Zärt­lich­keit in diese Welt brin­gen wol­len – es wird noch vie­le Ca­sa­no­vas und Em­ma­nu­el­les brauchen, bis Män­ner nicht mehr so schreck­lich be­dürf­tig sind und Frau­en wie­der an ih­re in­ne­re Schön­heit glau­ben.

Jeder Mensch kann lieben, und seine Träume leben

Ich habe es selber so erlebt. Früher war ich immer der Gefühlstrampel, den niemand so richtig leiden konnte. Kein Wunder: Menschen waren für mich immer nur Mittel zum Zweck, um geliebt zu werden oder irgendwelche fernen Ziele zu erreichen wie Reichtum, Status und Sex. Ohne, dass das je geklappt hätte! Schließlich war ich so verzweifelt, dass ich nochmal komplett neu anfangen wollte. Ich beschloss, zu lernen, wie Menschen sich mit mir gut fühlen und ich mich mit ihnen. Da erst wurde endlich alles anders. Vom emotionalen Vollhonk wurde ich plötzlich zum Fachmann fürs Fühlen. Oh, fühlte sich das gut an!

Mit Achtsamkeit, Hingabe, Güte und Empathie gewann ich zum ersten Mal im Leben spannende Frauen für mich. Davon hatte ich meine gesamte Schulzeit lang geträumt, und noch lange danach! Mit diesen Freundinnen lernte ich wiederum, noch tiefer in mich selbst zu blicken, noch mehr von meinen Bedingungen loszulassen, noch gefühlvoller und achtsamer zu werden. Zugleich fand ich dabei vom ersten Tag an so vieles heraus, was ich weitergeben wollte. Auf diese Weise habe ich mein größtes Problem mit Liebe gelöst, und im gleichen Zug zu meiner Berufung gefunden: Menschen helfen, Liebe zu gewinnen.

Aus dieser Berufung ist Move Meta entstanden – eine Gemeinschaft, in der ich mich verwirklichen kann, und jeden Tag gebraucht werde. Das ist so toll! Immer mehr Menschen werden mit uns aktiv, und vor allem: Sie bleiben es – ohne bezahlt zu werden. Wichtiger als eine Idee ist nämlich, dass man sich miteinander wohl fühlt. Move Meta ist ein Unternehmen, und ich bin Unternehmer, gemeinsam mit allen Aktiven. Bloß, dass wir uns schenken, anstatt uns zu verkaufen. Liebe ist das Geschäftsmodell von morgen: Konkurrenzlos günstig, maximal wertschöpfend und unschlagbar erfüllend für alle, die mitmachen.

Dank Liebe habe ich also mein größtes Problem gelöst, meine größte Sehnsucht erfüllt und mir selbst eine Berufung geschenkt. Ich arbeite mit wundervollen Menschen zusammen, die ich liebe, und werde selbst geliebt. Ich führe Beziehungen, von denen andere nur träumen können; wo Liebe ein Kind der Freiheit ist, so wie es sein muss, und keiner persönliches Eigentum des anderen ist.

In drei Wor­ten be­schrei­be ich mein Le­ben so: ge­braucht, ge­liebt, ge­vö­gelt. Ich glaube, die­ser Drei­klang ist so un­ge­fähr der heim­li­che Traum ei­nes je­den von uns. Ganz egal, wel­che äu­ße­ren Zie­le wir ha­ben mö­gen – geht es nicht am En­de nur um eins, zwei oder drei? (Schrei­be ger­ne un­ten dei­nen Kom­men­tar da­zu!)

Fazit: Wer liebt, gewinnt. Der Rest wird bitter leiden.

Ich liebe selbst, weil es für mich persönlich das Beste ist. In meiner Arbeit und meinen Beziehungen gebe ich mich bedingungslos hin. Zugleich ist dies (=Liebe) das Beste, was ich unserer Gesellschaft geben kann. Und weil ich meine Talente auf diesem Wege schnellstmöglich entwickle und kombiniere, werde ich auch immer ein Auskommen finden. Egal, wie übel es dem Rest der Welt ergeht: Ich werde auf die Füße fallen. Im Zweifel als spiritueller Berater der letzten Superreichen, welche die Vorratslager eines lebensfeindlichen Planeten aufbrauchen.

Für alle anderen hingegen, die weiterhin Geld und Gier über alles stellen, wird die Zukunft bis dahin noch härter, noch erbarmungsloser werden. Jedes Jahr scheiden mehr Menschen, mehr lebende Geldautomaten krankheitsbedingt aus dem System aus – und nichts deutet darauf hin, dass der Trend sich umkehrt. All diese Leute haben einmal geglaubt, ihnen könne das nicht passieren; irgendwie ginge es immer weiter. Doch das ist ein Irrtum. Die Gier des kleinen Mannes wird sich bitter rächen, zuallererst am kleinen Mann.

Sei’s drum: Was ich nicht ändern kann, daraus mache ich lieber das Beste. Auch wenn dem Planeten mit Trump nichts Gutes blüht (seine Kabinettsplanung lässt Schlimmstes befürchten) – seine Wahl macht umso deutlicher: Wer liebt, gewinnt haushoch. Wer nicht liebt, wird nur noch mehr verlieren. Das stellt uns alle, jeden einzelnen von uns, vor eine binäre Entscheidung:

Liebe ganz, radikal, bedingungslos – oder lebe weiter in Kampf und Konkurrenz. Gewinne Menschen mit Liebe für dich, gib dein Bestes für andere hin und baue dir eine Arche aus liebevollen Beziehungen, die dich in größter Not obenauf schwimmen lässt – oder mach’s weiter für Geld. Es ist tatsächlich so einfach.

Entscheide dich jetzt, aktiv selbst zu lieben. Eröffne eine Gruppe mit Move Meta. Sende uns deine Nachricht hier!

Manuel
m@movemeta.org

Ich bin Manuel, der Gründer von Move Meta und M² Bochum. Seit 2013 schenke ich mir selbst: Ich bin gut, so wie ich bin. Heute liebe ich mein Leben. Bei M² erzähle ich davon.

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