Meine Zutaten für sanfte Moderation und wundervolle Begegnungen

12. Februar 2015

Bei Move Meta möchte ich Räume öffnen, wo Selbstannahme und Selbstliebe so leicht werden wie Pusteblumen im Sommerwind. Seit ich gelernt habe, wie andere sich mit mir wohlfühlen und ich mich mit ihnen, kann ich das auch. Was ich in meiner Moderation tue, ist einfach, effektiv, und außergewöhnlich.

1) Präsenz – Ich bin die ganze Zeit über voll und ganz anwesend. Demjenigen, der spricht, schenke ich meine Aufmerksamkeit. Bin ich doch einmal abgelenkt, kehre ich mit meinem Blick so schnell wie möglich zurück, oder signalisiere auf andere Weise: Ich bin da. Du bist mir wichtig. Ich nehme dich an, so wie du bist.

2) Innere Haltung – Ich achte darauf, wie ich über andere denke. Ich will die Schönheit in anderen sehen, die Anmut des verletzlichen Kindes, und darum sehe ich sie wirklich. So kann ich mich über jeden Menschen freuen, wie ich mich zum Beispiel über meine goldige, zweijährige Cousine freue. Aus Denken folgt Fühlen!

3) Ich-Botschaften – In allem, was ich erzähle, spreche ich über mich und offenbare mein Inneres. Nur so kann ich und können die anderen mich annehmen, wie ich bin: Selbstoffenbarung → Selbstannahme → Selbstliebe. Zugleich spreche ich durch Ich-Botschaften nur über das, was mich wirklich bewegt – worin ich also gerade am meisten wachsen kann. So entsteht viel mehr Freude, als wenn wir über unpersönliche (Sach-)Themen sprechen oder einander Ratschläge erteilen.

Mit diesen Regeln wird für mich jede Begegnung schön, egal ob ich eine Gruppe moderieren, ein schwieriges Telefonat absolvieren, die Zeugen Jehovas abwimmeln oder jemanden für mich gewinnen will. So entstehen Herzlichkeit, Güte und Verbundenheit, ohne dass ich mich zuvor in diese Gefühle hineinmeditieren müsste.

Und merken kann ich mir diese Regeln auch ganz leicht: Sie sind unsere Drei Prinzipien, in anderen Worten. (Auf unserer Startseite erfährst du mehr dazu.)

Manuel
m@movemeta.org

Ich bin Manuel, der Gründer von Move Meta und M² Bochum. Seit 2013 schenke ich mir selbst: Ich bin gut, so wie ich bin. Heute liebe ich mein Leben. Bei M² erzähle ich davon.

1 Kommentar
  • Andreas
    Veröffentlicht am 21. Oktober 2015 um 12:12 Uhr Antworten

    Mir gefällt, dass Du, Manuel, in deinem Artikel über Verführung ganz ehrlich Dein Motiv benennst: Du willst geliebt werden, ganz so wie Du bist. Das will ich auch. (Und ich denke, sehr viele Menschen sehnen sich auch vor allem nach bedingungsloser Liebe und Annahme.)

    Und Du verschenkst mit den Move Meta Gruppen einen ganz praktischen Weg dorthin. Dort kann ich – wie ich erst gestern in Bochum erleben durfte – im geschützteren Rahmen üben, mich ganz anzunehmen, indem ich mich immer mehr zeige: mein Innerstes, was mich bewegt, meine Verletzlichkeiten. Und da sich die anderen Teilnehmenden auch in Liebe üben wollen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie mir mit Einfühlung statt mit Bewertungen begegnen.

    Falls dies mal nicht direkt gelingt und ich hart nur noch meine Sicht verteidige, um mein Innerstes zu schützen, dann hilft mir meist ein anderer aus der Gruppe, wieder ganz in Kontakt mit mir zu kommen und von meiner inneren Bewegtheit zu erzählen. Sobald mein Gegenüber das getan hat, ist für mich wieder Verbindung da, selbst wenn wir immer noch unterschiedlicher Meinung sind. Denn ich fühle mich wieder ganz angenommen und sehe die Bedürfnisse des anderen, die hinter seinem Standpunkt stehen, und kann mich mit seinen Bedürfnissen stets annehmend verbinden, da ich diese grundsätzlich auch habe. In solchen Momenten, wo mein Recht-haben-Wollen sich auflöst und tiefer Verbindung Platz macht, geht mein Herz auf. Ich bin zu tiefst berührt und beglückt, denn ich habe in einer Situation, in der ich zunächst noch um meinen Selbstwert gekämpft hatte, aufrichtige Annahme für mein SoSein empfangen.

    So habe ich an diesem Abend nicht nur mich in SelbstAnnahme geübt, sondern habe auch noch ganz viel Liebe und Annahme meines unangepassten, ungeschönten und unmaskierten Ichs von den anderen gespürt.

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