Laura: Fühlen, Freude, Free Hugs bei Move Meta Darmstadt

Schriftzug "LIEBE" aus Klötzchen

11. November 2015

Vor ein paar Wochen sagte mir eine Freundin, dass ich mehr Liebe bräuchte, als ich momentan bekomme. Da fiel mir ein, dass die Person, die mir die meiste Liebe schenken kann, ich selbst bin. Und ich bin auch die einzige Person, bei der ich beeinflussen kann, wie sehr sie mich liebt. Um das gemeinsam mit euch zu üben, eröffne ich am 30.11.2015 Move Meta Darmstadt.

Nach dem Gespräch mit meiner Freundin habe ich mich gefragt, was Liebe für mich eigentlich bedeutet. Dazu habe ich an die Liebe zu meiner Tochter gedacht: Ich möchte, dass sie bekommt, was sie braucht und ich sorge für sie. Daraus schließe ich, dass auch Selbstliebe bedeutet, für sich zu sorgen. Das heißt für mich, dass ich auf meine Gefühle achte und versuche meine Bedürfnisse zu erfüllen. (Da bin ich von der Gewaltfreien Kommunikation beeinflusst.) Zum Beispiel, wenn ich mich beim Spielen mit meiner Tochter nach einiger Zeit unwohl fühle. Dann frage ich mich, was mir das Gefühl sagen möchte und was mir jetzt Freude machen würde. Häufig mache ich Musik an, singe mit und wir tanzen beide. Die Bewegung tut gut, wir lächeln und fühlen uns verbunden.

Ich möchte meiner Tochter vermitteln, dass sie gut ist, wie sie ist und das geht am besten, wenn ich es selbst lebe. Es kommt vor, dass ich ihre Bedürfnisse zu lange erfülle, während meine Bedürfnisse unerfüllt bleiben. Zum Beispiel kümmere ich mich nachts um sie, obwohl ich selbst erschöpft bin. Wenn sie weint und nichts mehr hilft, werde ich manchmal wütend auf sie und auch auf mich, weil ich es nicht schaffe, ihr Bedürfnis zu erfüllen. Dann ist es schwierig, das „unangenehme“ Gefühl der Wut anzunehmen und zu akzeptieren, dass ich nicht perfekt bin. Ich erkläre dann meiner Tochter, dass ich müde bin und es nicht schaffe so liebevoll zu reagieren, wie ich gerne würde. Dadurch fühle ich meistens wieder, dass ich gut bin, wie ich bin.

Je älter meine Tochter wird, desto mehr wird sie natürlich auch lernen, dass ihre Bedürfnisse denen anderer widersprechen können. Vielleicht kann ich auch noch mehr akzeptieren, dass ich weder ihre noch meine Bedürfnisse immer erfüllen kann.

Selbstliebe heißt für mich auch, das Leben zu lieben. Ich möchte mein Leben lieben und ich möchte etwas dafür tun, dass mehr Menschen ihr Leben lieben. Ich stelle mir eine Welt vor, die friedlicher und voller Freude ist durch mehr Liebe. Mit meiner Gruppe möchte ich deshalb einen Raum schaffen, in dem Menschen sich angenommen fühlen und sich selbst annehmen. Wir werden uns in der Gruppe über unsere Gefühle austauschen und Verbundenheit spüren. Wir werden erfahren, wie andere Menschen es schaffen, Selbstliebe zu spüren. Wir werden miteinander berührt sein und in strahlende Augen blicken.

Ich freue mich auf euch bei Move Meta Darmstadt!

Wir treffen uns das erste Mal am Montag, den 30.11.2015 um 18 Uhr. Wir stimmen uns mit Free Hugs am Luisenplatz ein und treffen uns dafür am Brunnen vor dem Luisencenter. Wenn du noch nicht so genau weißt, ob das was für dich ist, kannst du auch nur zugucken. Um ca. 18:52 Uhr sind wir dann im „Mufu“/Gemeinschaftsraum von Wohnsinn, Elisabeth-Selbert-Str. 10A, 64289 Darmstadt-Kranichstein. Manuel wird das erste Treffen moderieren. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Wenn du kommen magst, freue ich mich über deine Rückmeldung. Du kannst dich aber auch spontan entscheiden. Wenn du noch Fragen hast, schreib mir einfach. [Und trag dich am besten gleich auf den Darmstädter Verteiler ein, um zu allen Treffen eingeladen zu werden. Den Link dazu findest du nach deiner Anmeldung bei Move Meta unten in unseren E-Mails. /Anm. d. Red.]

Laura
laura@movemeta.org

Ich bin Laura, tanze gerne und wünsche mir eine Welt voll Friede, Freude und Pfannkuchen mit Banane und Haselnusscreme.

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