Experiment Gemeinschaft – von Kuschelhaufen & Kommunengefühl

06. Mai 2017

Manuel und ich wollten wissen, wie sich eine Move Meta Gemeinschaft anfühlen würde. Wäre sie so verbunden und liebevoll, wie wir uns das vorstellten? Würden wir es aushalten, mehrere Tage immer von Menschen umgeben zu sein? Würden wir es schaffen, mit unserer Präsenz den Raum so offen und liebevoll zu gestalten, wie wir uns das wünschten? Und wie würden unsere Mitmacher dieses Treffen erleben? Würde es ihr Leben bereichern? Wären sie bereit wiederzukommen – womöglich sogar in eine langfristige Lebensgemeinschaft?

Um auf all diese Fragen eine Antwort zu finden, veranstalteten wir vom 29.04. bis 01.05.17 unser erstes Gemeinschafts-Rendezvous. Zu unserer Freude meldeten sich gleich 12 Leute an, die unser Experiment miterleben wollten. Viel geplant hatten wir nicht. Wir wollten einfach einen Raum schaffen, in dem wir alle präsent sein, wo wir *sein* konnten. Jeder sollte in sich selbst hineinfühlen, was er gerade machen mochte. In Manuels Schlafzimmer richteten wir ein Ruhe- und Meditationszimmer ein, wohin man sich zurückziehen konnte; das Wohnzimmer wurde zum Gesprächs- und Kuschelzimmer.

Am Freitagabend gegen Mitternacht kamen die ersten Teilnehmer an. Ich lag schon im Bett und begrüßte sie nur im Halbschlaf. Am nächsten Tag kuschelten Manuel und ich eine Weile im Bett, bis er gegen 10 Uhr nach unseren Gästen schauen wollte. Als er zurückkam, grinste er breit und meinte: „Da drüben geht es schon zur Sache.“ Ich lachte ebenfalls. „Jetzt bist du glücklich, dass dein erstes Gemeinschaftstreffen jetzt schon ein voller Erfolg ist, stimmt’s?“ Er nickte eifrig, immer noch grinsend. Daraufhin machten wir es uns auch noch einmal im Bett gemütlich.

Ab Samstagmittag trudelten dann die anderen Mitmacher ein. Jeder brachte etwas Veganes zu essen mit. Nach dem Frühstück zog Manuel sich zum Meditieren zurück und ich setze mich mit den anderen fünf auf das Sofa. Die anfänglichen Gespräche fand ich eher anstrengend. Ich weiß gar nicht mehr, worüber gesprochen wurde, aber es war eher leicht verkrampfter Small Talk. Ich hatte den Eindruck, dass keiner sich so richtig wohl fühlte mit diesem Zustand. Bei manchen führte das zu Schweigen, bei anderen zu ständigem Reden.

Um in tiefere Themen einzusteigen, initiierte ich eine kleine Vorstellungsrunde. Jeder sagte seinen Namen, wie er zu SelbstLiebe stand und was ihn aktuell in seinem Leben bewegte. Währenddessen tauchte auch Manuel wieder auf, sichtlich gut gelaunt. Nach der Runde glitten die Gespräche leider wieder in seichte Gefilde ab. Ich fragte mich, ob ich unbedingt versuchen sollte, die Runde in die Tiefe zu bringen oder ob ich einfach annehmen sollte, dass eher Small Talk gemacht wurde – auch wenn ich mich dabei wenig verbunden fühlte. Unsere beiden ersten Besucher jedenfalls schienen die Gespräche auch nicht zu mögen und gingen gemeinsam spazieren.

Gegen Nachmittag machten wir uns fast alle auf den Weg zum Foodsharing, um noch etwas Brot zu besorgen. Auf dem Hinweg sprach ich mit Manuel über mein Dilemma. Er meinte, dass wir nur den Raum öffnen können und jeder Einzelne für sich entscheiden muss, mitzumachen, wenn er Verbundenheit spüren will. Ich entschied mich, dass ich einfach die Themen, die mich interessierten, ansprechen wollte. Wenn es sich dann immer noch nicht besser anfühlte, dann war das so, aber ich wollte es wenigstens versuchen. Wir kamen etwas spät beim Foodsharing an, bekamen aber noch ein paar Brötchen und Baguette. Danach schlenderten wir durch die Stadt.

Unterwegs unterhielt ich mich mit einem Teilnehmer, den ich vorher noch nicht kannte. Er erzählte mir von seinem Weg zu mehr Selbstliebe und Ruhe. Früher sei er sehr ungeduldig und gereizt gewesen, habe viel geschimpft und die meisten Menschen gehasst. Seit letztem September meditiere er regelmäßig und besuche die Move Meta Gruppe in Essen. Dies beides helfe ihm, liebevoller, geduldiger und entspannter zu werden. Ich fand es erstaunlich, wie sehr er sich anscheinend in so kurzer Zeit verändert hatte. Wieder zurück bei Manuel setzte ich mich mit ihm und zwei anderen auf eine sonnige Bank im Innenhof. Wir sprachen über unsere ehemaligen und jetzigen Beziehungen und wie wir selbst uns entwickelten.

Als wir später wieder rauf in die Wohnung gingen, fühlte ich mich glücklich. Nach etwas Anlaufzeit führten wir nun wirklich Deep Talk statt Small Talk. In der Küche waren einige schon fleißig am Kochen und Schnibbeln, sodass es kurz darauf Essen gab. Zwei Frauen waren noch dazugekommen und wir aßen fröhlich in großer Runde (dabei entstand auch das Video). Danach räumten wir auf und kuschelten uns auf Sofa, Sessel, Sitzsack und Hängematte.

Ich lag rücklings zwischen Manuels Beinen, mit dem Kopf auf seinem Bauch. Um uns herum die anderen, neben ihm ein Mädel, die mir den Kopf und ihm den Arm krauelte. Ich streichelte mit einer Hand ihr Bein, in der anderen hatte ich Manuels Hand. So lagen wir eine ganze Weile und dösten vor uns hin. Ab und an hörte ich ein paar Stimmen. Als ich mich umdrehte, sah ich, wie sie mit ihren Fingern über Manuels Arm strich und er seinen Kopf auf ihren legte.

Es war für mich das erste Mal, dass ich ihn mit einer anderen Frau kuscheln sah. Ich fühlte mich zwiegespalten. Einerseits war unser Kuschelhaufen total schön und ich fühlte mich verbunden und entspannt. Andererseits spürte ich eine leichte Unsicherheit, vielleicht Angst. Ich schwankte zwischen Freude und Schmerz. Die Freude überwog – bis zu dem Moment, als Manuel der anderen Frau zuflüsterte, dass er ihr Essen besonders gut fand. Das verletzte mich.

Ich rang mit mir, ob ich das ansprechen sollte. Schließlich waren wir ja auch dafür da, um aneinander zu wachsen und uns zu entwickeln. Doch ich traute mich nicht. Ich fürchtete, die schöne Stimmung zu zerstören. Wären die anderen in der Lage, diesen Raum mit zu halten, wenn ich mich offenbarte? Würde sich die andere Frau schuldig fühlen? Würden die anderen denken, dass ich überreagierte? Ich fand tausend Gründe, nichts zu sagen. Gleichzeitig ärgerte ich mich darüber. Was war ich für ein Vorbild für Offenheit und authentisches Miteinander, wenn ich verschwieg, was in mir vorging? Wie konnte ich anderen helfen, sich zu öffnen, wenn ich selbst mich nicht traute?

Mit gemischten Gefühlen kuschelte ich noch eine Weile weiter. Manuel setzte sich später woanders hin, weil ihm zu warm wurde. Nach und nach verabschiedeten sich die Leute, die nicht bei Manuel übernachteten. Unter anderem auch die andere Frau, die mit Manuel gekuschelt hatte. Sie bedankte sich sehr herzlich bei uns mit den Worten: „Ihr seid so toll.“ Ich mochte sie. So toll fühlte ich mich aber gerade nicht. Ich war erleichtert als sie ging, und hatte gleich ein schlechtes Gewissen deswegen.

Kurz danach traf dann der letzte Gast ein: Manuels Studienfreund. Er erzählte, wie er Manuel schon ein paar Wochen zuvor vorgeschlagen hatte, eine Wohngemeinschaft aus seiner Wohnung zu machen, weil er sie so schön fand. Damals war Manuel wenig begeistert gewesen und hatte ihm ausführlich erklärt, warum er keine Gemeinschaft, sondern lieber allein sein wollte. Als kurz darauf Manuels Einladung zum Gemeinschaftstreffen über unseren großen Verteiler ging, war er erstaunt. Der Überraschung noch nicht genug, hatte Manuel ihm auch Go & Change empfohlen (eine Gemeinschaft, bei der ich immer wieder zu Gast bin), welche er daraufhin spontan über Ostern besucht hatte.

Wir kuschelten uns alle wieder auf das Sofa, um seinen Erzählungen von Go & Change zu lauschen. Außerdem plauderte er ein paar „Jugendsünden“ von sich und Manuel aus. Seine Geschichte zog sich lange hin, weil ein anderer Teilnehmer an jeder Stelle, zu der ihm etwas zu einfiel, eine eigene Story zum Besten gab. Nach ein paar Unterbrechungen dieser Art sagten wir ihm, dass seine Geschichten an sich spannend seien, er sie aber an ungeeigneter Stelle anbrachte. Nämlich immer als „Abzweigung“ einer Hauptgeschichte, der wir gerade zu folgen versuchten.

Er empfand insbesondere Manuels Kritik als zu hart und fand, er hätte das sanfter formulieren können. Wir erklärten ihm nochmals, dass wir seine Geschichten durchaus schätzten, sie aber nicht aufnehmen konnten, wenn er sie immer nur zwischendurch einstreute. Er stimmte zu und beschloss, seine Ideen das nächste Mal aufzuschreiben und/oder zu erklären, was seine Geschichte mit der anderen zu tun hatte.

Gegen halb drei gingen Manuel und ich zu Bett. Aneinandergekuschelt erzählte ich ihm dann, wie ich mich nach seinen Worten zu der anderen Frau gefühlt hatte. Ich war froh, das mit ihm teilen zu können. Indem ich mich ihm offenbarte, konnte ich meine Gefühle annehmen und spüren, dass ich „gut bin, wie ich bin“. Ich merkte wieder, wie groß meine Angst war, verlassen zu werden und allein zu sein. Doch so schmerzhaft es mir gerade erschien, dieses Gefühl war auch okay. Ich weinte vor Erleichterung.

Manuel sagte mir, dass er es bereits selbst bereue, der anderen Frau dieses Kompliment gemacht zu haben. Es sei unnötig gewesen und ein alter Reflex, sie bzw. ihr Essen zu vergleichen, um ihr dadurch etwas Nettes zu sagen. Schließlich hätten sich alle mit dem Essen Mühe gemacht. Ich war ihm dankbar, dass er mir das sagte. Nicht, weil ich es als Schuldeingeständnis auffasste, sondern weil er offen zugab, wie er sich mit seinem eigenen Verhalten fühlte. „Danke.“ Ich lächelte. Im Einschlafen hörte ich noch die Gespräche aus dem Nachbarraum. Es klang beruhigend.

Am nächsten Morgen kuschelten wir lange im Bett, erst nur Manuel und ich, später zu dritt mit noch einem anderen. Ich fühlte mich friedlich und glücklich, umgeben von liebevollen Menschen. Allmählich standen wir dann auf, gingen durchs Bad und brieten Pfannkuchen. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Witten. Wir wollten dort um 16 Uhr beim Contact Improvisation mitmachen und zu Fuß die 10 km dorthin laufen. Als Stärkung nahmen wir meinen Apfelkuchen mit.

Die Sonne schien so stark, dass Manuels Rucksack bald mit Jacken und Pullovern gefüllt und behängt wurde. Unterwegs unterhielt ich mich mit Manuels Studienfreund darüber, wie ich Manuel kennen und lieben gelernt hatte. Die Geschichte habe ich mittlerweile schon so oft erzählt, dass sie schon fast ein Eigenleben entwickelt. Manchmal frage ich mich, ob wirklich ich es bin, über die ich dabei spreche. Es scheint so lange her zu sein.

Für unseren Weg brauchten wir länger als erwartet, sodass wir zwischendurch keine Pause zum Kuchenessen machen konnten. Wir erreichten unser Ziel kurz vor Beginn und aßen alle schnell noch ein Stück. Drei von uns, vom Weg erschöpft, wollten nicht mittanzen und setzten sich stattdessen in ein nahes Café.

Mit sechs Leuten nahmen wir dann beim Contact Impro teil, wo einer uns als „Reisegruppe Bochum“ vorstellte. In der ersten Stunde machten wir ein paar Aufwärmübungen, erst allein, dann zu zweit. Wir übten, unseren Körper wahrzunehmen und den Kontakt zum anderen zu spüren. Denn die Idee ist, dass sich immer mindestens eine Stelle am Körper berührt. Dabei ist es egal, ob es eine Hand, ein Arm, der Kopf oder die Hüfte ist. Herauszufinden, welche Bewegungen sich aus diesem Kontakt ergeben, ist das Spiel bei diesem Tanz.

Nach der Einführung wurde Musik gespielt und wir waren frei zu tanzen, zu kuscheln und zu pausieren. Am Anfang tanzte ich mit einem aus unserer Gruppe, der gleich akrobatische Figuren ausprobierte. Ich war überrascht, dass das so gut klappte und ich auf seinem Rücken liegen oder auf seinen Beinen „fliegen“ konnte. Danach tanzte ich mit einem Mädel, die mir zeigte, wie man jemanden, der auf einem liegt, über den Boden schieben kann.

Danach traf ich auf Manuel, der mir erklärte, dass ich nicht versuchen solle, jemanden festzuhalten, sondern nur einen Kontaktpunkt zu halten. Das übten wir danach. Am einfachsten fand ich es mit den Händen. Manuel tanzte oft mit geschlossenen Augen. Ich tat es ihm nach und fand, dass ich mich so besser auf die Berührung konzentieren konnte. Auf diese Weise tanzten und kuschelten wir eine Weile durch den Raum. Danach machte ich eine kurze Pause.

Später tanzte ich dann mit einem anderen Mann, der schon seit vier Jahren dabei war. Ich merkte, wie ich mich zunehmend besser auf den Kontakt konzentrieren und ihn besser halten konnte. Die Bewegungen wurden fließender, freier, kreativer. Irgendwann brauchte ich gar nicht mehr darüber nachzudenken, was ich jetzt machen könnte, sondern es ergab sich von allein. Ich glaube, wir tanzten eine Stunde zusammen, mal stehend, mal über den Boden rollend. Gegen halb acht endete die Veranstaltung und nach einer Abschiedsrunde fuhren wir nach Hause, die meisten mit der Straßenbahn.

Nach dem zweistündigen Marsch, drei Stunden Tanzen und dem Heimweg waren alle erschöpft und hungrig. Zum Abendessen bereiteten wir Zucchini im Schlafrock vor. Wir stärkten uns damit und mit anderen leckeren Speisen, die mitgebracht worden waren. Einer von uns meinte, dass er sich jetzt, nach der körperlichen Anstrengung, noch mehr angekommen und entspannter fühlte. So ging es mir auch. Jede Anspannung war von mir abgefallen. Nach dem Essen kuschelten wir uns wieder aufs Sofa.

Einer der Gäste verschwand zwischendurch und tauchte wenig später leicht verändert wieder auf. Er trug jetzt Rock und Strumpfhose, BH und T-Shirt. „Hallo Kathi“, sagte Manuel. Kathi setzte sich mit zu uns und wir kuschelten weiter. Sie erzählte, dass sie die weibliche Hälfte von dem Mann sei, der gerade gegangen war. „Manuel meinte neulich zu mir, dass ich mich heute viel weiblicher bewege als sonst. Ich war überrascht, dass er das gemerkt hat und habe ihm von meinem anderen Ich erzählt.“ Kathi wirkte noch weicher und entspannter als ihre andere Hälfte. Ich fühlte mich wohl und geborgen zwischen lauter lieben Menschen. So wohl, dass ich bald einschlief.

Am Montagmorgen mussten sich zwei der Gäste schon zeitig verabschieden, um pünktlich zu ihrem Zug zu kommen. Dafür mussten sie auch einen anderen von seinem Lager vertreiben, weil sie ihre Luftmatratze wieder einpacken wollten. Dieser und ein anderer „Bettflüchtling“ kamen schließlich in Manuels und meinem Bett unter. Manuel selbst ging in die Küche und bereitete gemeinsam mit einem anderen das Frühstück vor. Ich kuschelte noch weiter mit den beiden neben mir.

Ich lag in der Mitte und wurde von beiden Seiten bekuschelt und bestreichelt. Besonders von meiner linken Seite wurde ich neugierig erkundet und auch schonmal unter meinem Schlafanzug am Bauch oder Bein berührt. Ich fühlte mich abwechselnd kuschlig geborgen und sinnlich erotisch – vielleicht auch beides gleichzeitig. Dabei fiel mir auf, wie selten ich vorher solche erotische Anziehung zu Menschen gespürt und mich gleichzeitig so entspannt gefühlt hatte. Ersteres ging sonst meist mit großer Nervosität einher. Jetzt konnte ich dieses Gefühl einfach ruhig genießen, und war glücklich darüber.

Zwischendurch kam ein paar mal einer der Köche herein, um uns zu sagen, dass das Frühstück bald fertig sei und wir aufstehen sollten. Jedesmal waren es angeblich nur noch wenige Minuten. Wir mimten die unwilligen Kinder, die lieber noch kuscheln und schafen wollten. „Wenn Manuel sagt, dass das Essen fertig ist, dann kommen wir sofort“, versicherten wir ihm. „So, so. Wenn der Chef ruft, dann kommt ihr. Na gut.“ Irgendwann tauchte dann tatsächlich Manuel auf und verkündete, dass das Frühstück nun fertig sei. Es gab Hirsebrei mit gebratenen Äpfeln und Bananen, Zimt und Vanille.

Mit den verbliebenen drei Gästen legten wir uns dann nochmal aufs Sofa. Dort fand ich den Mut, wenigstens diesen Menschen noch von meinen schmerzlichen Gefühlen am Samstagabend zu erzählen. Mit etwas Abstand und in kleinerer Runde fiel es mir wesentlich leichter, davon zu erzählen. Sie sagten mir, dass sie es mutig fanden, dass ich das mit ihnen teilte und verstünden, weshalb ich es zuvor nicht getan hatte. Ihr Feedback ermutigte mich, es beim nächsten Mal vielleicht gleich zu wagen.

Allmählich verabschiedeten sich auch die letzten Gäste. Ein jeder machte sich wieder auf den Weg in sein eigenes Zuhause – glücklich und ein wenig wehmütig. Fast alle haben inzwischen geschrieben, sie möchten die „Kommune auf Zeit“ gern wiederholen. Auch ich fand unser erstes Treffen sehr gelungen. Wir hatten: tiefe Gespräche, Kuscheln, ehrliches Feedback, ein paar angetriggerte Schmerzpunkte, an denen man arbeiten kann, leckeres Essen, Tanzen und Spaziergänge, liebevolle Blicke und eine gut integrierte Doppelpersönlichkeit.

Ich bin dankbar für dieses erlebnisreiche Wochenende und freue mich, so viele tolle Menschen kennengelernt zu haben. Außerdem habe ich einmal mehr einen wunden Punkt bei mir gespürt, dem ich gern nachgehen möchte. Ich freue mich, dass es all diese Menschen gibt und hoffe, dass wir uns bald wiedersehen. Dann vielleicht für länger…?

Caro
caro@movemeta.org

Ich bin Caro und möchte mich für eine liebevollere und schönere Welt einsetzen. Ich moderiere die Leipziger M² Gruppe und liebe echte Begegnungen, in denen ich mich verbunden fühle. Ich mag lebendige Beziehungen, in denen ich wachse - und schreibe gern darüber.

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