Das war Move Meta Unfold 2015!

13. November 2015

Ein kleiner Urlaub in behaglicher Umgebung. Zehn einzigartige, liebenswerte, liebevolle Menschen. Konzentrierte Selbstentdeckung. Leidenschaftlicher Austausch vor dem Feuer. Gutes, gesundes Essen. Verbindung von Herz zu Herz. Inspiration für das ganze Leben. Und was unsere Mitmacher sagen, klingt noch besser!

JOHANNES:

» Wie hast du dich in der Gruppe gefühlt?
Willkommen.

» Wer hat dich am meisten inspiriert, und wie?
Alle waren inspirierend mit Ihrer Art, Lebenserfahrung, ihrem Leben, ihrer Schönheit, ihren Worten, ihrer Ausstrahlung, ihrer Dankbarkeit.

» Was hat dir Unfold gebracht?
Viel. Mir ist bewusst geworden, dass ich selbst für meine Träume verantwortlich bin. Ich lasse jetzt mehr Gefühle zu und versuche auf sie zu hören. Ich habe meine Ausbildungsstelle gekündigt, wo ich oft viele Stunden vor dem PC sitzen und ermüdende Arbeiten machen musste. Ich hatte dort kaum Raum zur Entfaltung, zu viele Vorgaben und Unterbrechungen. Jetzt weiß ich, dass ich auf meine Bedürfnisse hören darf, und möchte etwas mit Psychologie und Menschen machen, vielleicht eine Erzieherausbildung. Ich finde es spannend zu lernen, wie Menschen ticken.

» Falls du dich zufällig mal in einer Zeitschleife triffst: Würdest du dir empfehlen, bei Unfold mitzumachen, und wenn ja, warum?
Ja, denn ich fühlte mich wie in einem kuscheligen, warmen Bett, fühlte mich wie von jedem Teilnehmer umarmt (am Anfang gab es auch eine Umarmung für jeden :-)). Ich konnte mich fallen lassen, schwebte, war federleicht. Ich bin nicht mehr alleine auf der Welt.

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IRENE:

» Wie hast du Unfold erlebt?
Fantastisch, toll, riesig, leicht, spannend, wie Urlaub. Ich habe freundliche liebe Menschen gewonnen. Es hat mir gut getan, meine Gaben nochmal zu festigen und zu klären und noch klarer zu sehen. Das Beste war das Focussieren auf uns selbst, das Spiegeln (in den Augen) der anderen, das Essen, Lachen und Erzählen.

» Hast du begonnen, deine Gabe/Berufung zu leben?
Bei Unfold habe ich meine Gabe/Berufung focussiert und gefestigt (DA Sein, Ruhe und Geborgenheit schenken, etwas mit meinen Händen formen). Danach habe ich meinen ersten Tag in einem schönen Café gearbeitet, und konnte meine Gabe, Ruhe zu schenken, sofort bei meiner Chefin umsetzen. Die spiegelte mir, dass ihr als hektischer Seele das total gut tut. Außerdem habe ich mir eine Töpferscheibe bestellt und meinen Artikel zur Eröffnung von M² Magdeburg geschrieben.

» Würdest du nochmal teilnehmen, und wenn ja, warum?
Ich würde nochmal teilnehmen, um mich immer wieder an meine Gaben zu erinnern und nicht zu vergessen, was das Wichtigste ist. In diesem schönen Haus, mit schönen, liebevollen Menschen, einem tollen, herzlichen Koch und seinem fabelhaften Essen in gemütlicher, warmer, Geborgenheit ausstrahlenden Atmosphäre habe ich mich wie im Urlaub und wie in einer Fruchtblase gefühlt.

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SANDRA:

» Wie hast du dich in der Gruppe gefühlt?
Von Anfang an herrschte eine besondere Atmosphäre in der Gruppe. Ich saß mit Menschen an einem Tisch, die ich noch nie zuvor gesehen hatte. Trotzdem war sofort ein wohliges Gefühl da, eine vertraute Situation, als ob wir uns schon lange kennen. Es war schön, endlich mal auf Menschen zu treffen, die auf einem ähnlichen Weg sind wie ich. Dadurch konnte ich einige meiner Zweifel ablegen und wusste: Ich bin nicht alleine und muss nur weiter meinem Herzen folgen.

» Was hast du über dich herausgefunden?
Es hat Dinge bestätigt, die ich vage in mir hatte, wie meine Problemlösefähigkeit – zu erkennen wo Probleme wurzeln, und wie ich diese ändern kann, also analytisches Denken; auch, dass ich eine ausgeprägte Empathie besitze und Menschen helfen und begleiten möchte, die es schwer haben, vor Problemen stehen, vielleicht Ihren inneren Kompass verloren haben. Ich möchte sie daran erinnern und ihnen das Gefühl geben – du bist gut so wie du bist, folge deinem Herzen!

» Was war das Beste an unserem Wochenende?
Der Feedbackzettel! Ich habe am Wochenende ein paar meiner Glaubenssätze erkannt, die anscheinend seit Jahren mit mir mitlaufen und mich unterschwellig beeinflussen und beschränken. Ich habe wahrscheinlich zum ersten Mal bewusst wahrgenommen, dass ich mich in einigen Momenten aus der Gruppen zurückgezogen habe und lieber alleine sein wollte, obwohl ich keinen ersichtlichen Grund dazu hatte. Bei genauerem Betrachten wurde mir klar, dass ich irgendwo tief in mir vergraben den Glaubenssatz in mir trage: „Du gehörst nicht dazu, egal ob du dabei bist oder nicht.“ Am letzten Tag haben wir zum Abschluss jedem Einzelnen einen Zettel mit Feedback geschrieben: Was wir demjenigen mit auf den Weg geben möchten, und was man Besonderes in der Person gesehen hat. Als ich auf den Zettel schaute – dachte ich nur „KRASS“. Dort stand „Du bist ein wertvoller Teil der Gruppe!“ Es war für mich ein Moment, in dem ich begriff: Ich muss diese negativen Gedanken gar nicht mehr denken. Das war für mich sehr bewegend und befreiend.

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KRISTIN:

» Wie hast du Unfold erlebt?
Unfold war für mich Raum zum Entdecken. Dieser Raum war wertschätzend, liebevoll und offen, was die Entdeckungsreise so schön gemacht hat. Müsste ich ein einziges Wort für das Wochenende finden, würde ich sagen: Intensiv.

» Wer hat dich am meisten inspiriert, und wie?
Jede/r Einzelne aus der Gruppe hat mich inspiriert. Durch Teilen von Erlebtem oder gerade (noch) nicht Erlebtem, unkonventionellen Ideen, Kreativität, Mut (oder die Frage: „Was ist Mut überhaupt?“), aber auch – und zu einem großem Maß – durch Ausstrahlung und Offenheit.

» Wenn es eines gab, was du hättest mitnehmen wollen – was wäre es?
Meine fünf Leben ;-) [Eine unserer Übungen lautete: „Wenn du fünf Leben leben könntest, welche?“ /Anm. d. Red.] Ein Stück weit habe ich das auch: In dem Vertrauen darin, dass ich mich nicht für eines davon entscheiden muss, sondern es den Weg gibt, auf dem all‘ die unterschiedlichen Facetten Ausdruck finden.

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CARO:

» Wie hast du Unfold erlebt?
Ich fand es eine sehr angenehme und offene Atmosphäre, und habe mich gleich mit allen vertraut und verbunden gefühlt. Alle hatten das Interesse, die Welt und die Gesellschaft in irgendeiner Weise zu verbessern und sich dafür auch wirklich einzusetzen. Das war mir sehr sympathisch.

» Wer hat dich am meisten inspiriert, und wie?
1. Manuels Lebensweise, zu sehen, dass man ganz anders leben kann, als es klassisch von der Gesellschaft gefordert wird, und so nicht bloß zufrieden, sondern sehr glücklich sein kann. Ich finde es wertvoll, so viele Möglichkeiten kennenzulernen, wie anders ich mein Leben bauen kann.
2. Sarah, die mehrere Monate in Indien war und sich ganz dem Yoga hingegeben hat, und wie sie sich in der Zeit verändert hat. So jemanden habe ich noch nie zuvor getroffen. Ich hatte den Eindruck, dass sie sehr gelassen ist und in sich ruht.

» Was hast du über dich herausgefunden?
Mir ist klar geworden, dass ich nach meiner Promotion lieber mit Menschen arbeiten möchte, und nicht mehr mit reiner Kopfarbeit wie in der Wissenschaft. Ich will mit Kopf und Herz arbeiten. Außerdem habe ich gemerkt, dass mir Erkenntnis Freude macht, und mich in andere hineinzufühlen. Und ich möchte etwas erschaffen, so, wie wenn ich meine Haikus dichte. Das Gespräch mit Chris, wo ich mit ihm gemeinsam kreativ sein und an etwas Neuem arbeiten konnte, war toll. Ich würde gerne eine Arbeit tun, wo das alles dazugehört.

» Auf deinem Heimweg bist du getrampt – zum ersten Mal in deinem Leben. Wie war das?
Es war überraschend einfach und angenehm! Ich hätte nie gedacht, dass es so gut funktioniert. Wir haben an beiden Plätzen nur eine halbe Stunde gewartet; ich dachte, das würde länger dauern. Das ältere Ehepaar bei meiner zweiten Fahrt war sehr freundlich und hat mich bis fast ganz nach Hause gebracht! Ich musste nur noch vier Station mit der U-Bahn fahren. Ich würde es wieder machen, dann vielleicht auch alleine. Ich habe mich sicher gefühlt, und die Menschen waren mir sympathisch. [Manuel war bis zur zweiten Station dabei. /Anm. d. Red]

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SARAH:

» Was hast du über dich herausgefunden?
Meine Stärken kannte ich schon, aber was ich an diesem Wochenende entdecken konnte, waren die Motivationen hinter ihnen: Warum sind das meine Stärken und Interessen? Das hat mich ein Stück mehr zu mir gebracht, brachte mir Klarheit und gibt mir Orientierung. Das Gefühl, mit dem ich rausgegangen bin, ist eine absolute Selbstsicherheit und Vertrauen in mein Leben. Eine Vision ist aufgeblitzt und ich habe gespürt: Alles, was ich mache, ist richtig.

» Was war das Beste an unserem Wochenende?
Das Beste war für mich diese schnelle Entwicklung von uns allen innerhalb dieser kurzen Zeit mitzuerleben und zu spüren. Es gab so schnell eine Atmosphäre der Offenheit und des Vertrauens zwischen uns allen. Ich glaube, das lag auch daran, dass wir quasi 3 Tage zusammen gewohnt haben und wir die Abwechslung zwischen intensiver Arbeit, kochen, essen und einfach zusammen abhängen hatten.

Was mich auch sehr berührt hat, war die Entwicklung eines sehr introvertierten Mitmachers miterleben und begleiten zu dürfen. Er öffnete sich so schnell und wirkte immer lebendiger und hat daraus sichtlich an Selbstvertrauen dazu gewonnen. Er hat mich bspw. am Ende beim Reflektieren klar darauf hingewiesen, dass ich gerade zu sehr verkopft rede und doch eher aus dem Bauch heraus erzählen solle – für mehr Authentizität. Er hatte in dem Moment den Mut, seine messerscharfe Beobachtungsgabe im richtigen Moment einzusetzen und hat mir total geholfen… das war schön :-)

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JENNY:

» Was war das Beste an unserem Wochenende?
Was mich am meisten beeindruckt hat, war, dass wir alle so zusammengearbeitet und uns gegenseitig bestärkt haben, und wie gut wir als Gruppe funktioniert haben. Ich habe es genossen, ganz intensiv zu arbeiten, und zugleich in der Ruhe zu sein, nahe der Natur und zusammen zu kochen und zu essen.

» Hast du deine Gabe oder Berufung gefunden?
Ich habe meine Gabe als Potentialentfaltungstrainerin nochmal neu entdeckt. Was ich vorher nur ahnen konnte, ist konkret geworden, ist ein richtiges Bild geworden. Ich habe schon begonnen, mich damit zu bewerben, auch mit dem Lebenslauf, den ich für Unfold gemacht habe – zusätzlich zu meinem normalen Lebenslauf. Vorher dachte ich auch, ich könnte nur alleine arbeiten; jetzt weiß ich: Ich will auf jeden Fall im Team arbeiten. Das ist eine neue Facette an mir. Nun versuche ich, meine Gabe in meinen Alltag einzubringen, auch in meiner Move Meta-Gruppe in Berlin.

» Wenn es eines gab, was du hättest mitnehmen wollen – was wäre es?
Ich hätte am liebsten alle Mitmacher eingepackt und wäre für immer mit ihnen zusammengeblieben! Die Atmosphäre hätte ich gerne in meinen Alltag mitgenommen und versuche, mich immer wieder daran zu erinnern.

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CHRIS:

» Was hast du über dich herausgefunden?
Ich darf einfach noch mehr loslassen und vertrauen. Ich hatte meinen Ablaufplan für das gesamte WE, und nach der Hälfte habe ich ihn ganz losgelassen und das passieren lassen, was passierte, und war einfach da, anstatt alles kontrollieren zu wollen. Ich war sehr wach und achtsam und habe alles erfasst, was im Raum war und mich darauf eingestellt, und die Teilnehmer selbst zu ihren Ergebnissen kommen zu lassen. Das war ein Wunsch aus der Gruppe, und hat sich für mich auch besser angefühlt.

» Hast du deine Gabe oder Berufung gefunden?
Ich wollte mit Unfold das testen, wovon ich glaube, dass es meine Gabe ist. Am Ende des WE war bei allen etwas pasiert, und da habe ich sehr deutlich gespürt, dass das genau das ist, was ich machen will. Am Samstag ging es darum, mit welchen einfachen Fragen man zu seiner Gabe finden kann (Was habe ich als Kind intuitiv gerne gemacht? Welche Tätigkeiten habe ich in meinem Leben schnell gelernt? Wie fühle ich mich, wenn ich etwas mache: „Wann ist es endlich vorbei?“ oder „Wann kann ich das endlich wieder tun?“) Bei diesen Fragen habe ich auch für mich deutlich gemerkt, dass ich es liebe, anderen einen Schritt bei ihrem eigenen inneren Wachstum zu helfen – wie ein Reisebegleiter. Ich schaue, was Menschen in diesem Moment brauchen, gebe nur die Hinweise und sehe dann zu, wie sie es alleine hinbekommen. Ich habe meine Wirksamkeit gespürt, dass bei den Menschen etwas passiert.

» Würdest du nochmal teilnehmen, und wenn ja, warum?
Ja, das würde ich auf jeden Fall. Es war für mich eine ganze tolle Übung, meine Gabe wirklich auch auszuprobieren und zu spüren. Und, weil das WE in dem Haus und mit den Teilnehmern wie eine Großfamilie für mich war, eine sehr schöne Atmosphäre.

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Manuel
m@movemeta.org

Ich bin Manuel, der Gründer von Move Meta und M² Bochum. Seit 2013 schenke ich mir selbst: Ich bin gut, so wie ich bin. Heute liebe ich mein Leben. Bei M² erzähle ich davon.

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